unser Falken ABC - A...
Falls Du hier einen Begriff vermißt oder anderer Auffassung bist, schreibe uns eine eMail oder tipper den Begriff gleich hier ein:
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Gezielter findest Du Informationen wohl nur noch mit unserer internen Suchmaschine. Falls Fragen bleiben, so scheue Dich nicht, sie uns zu stellen! Dazu ist unser Forum mit seinen verschiedenen Forenbereichen ganz praktisch.
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Genial ist natürlich auch: 
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Abkürzungen schleichen sich nach und nach in Rede und Text. Sie sind praktisch für diejenigen, die ihre Bedeutung kennen. Für alle anderen wirken sie eher abstoßend, da sie daß Gefühl vermitteln, nicht dazu zu gehören. Wir sind bemüht Abkürzungen und Funktionärskauderwelsch zu vermeiden. Ein Minimum an satzungstechnischen und falkentypischen Begriffen scheint unvermeidbar. Ihrem Verständnis dient dieses Verzeichnis.
Absagen für die Teilnahme an unseren Wochenenden und Ferienfahrten gehören zu den Dingen, die niemand von uns gerne schreibt oder ausspricht. Manchmal läßt es sich aber leider nicht umgehen. Etwa wenn,
- die Teilnahmezahl ist so gering, daß eine Maßnahme einfach nicht mehr durchführbar ist. Die geringe Teilnahme kann viele Ursachen haben, etwa mangelndes oder zu spät und unzureichend gewecktes Interesse. Die Organisatoren, bzw. der Kreisverband sollte daher möglichst frühzeitig und gezielt werben. Einmal nach innen, durch Briefe über unseren Verteiler oder in der "Pinnwand", sowie nach außen, durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Allerdings wenn doch einmal etwas ausfällt, dann ist das für uns auch nicht so schlimm, solange wir daraus jeweils etwas lernen.
- die Teilnahmezahl ist so hoch, daß der geplante oder inhaltlich sinnvolle Ansatz deutlich überschritten wird. Oft ist es schlicht die Anzahl der Busplätze oder der Betten die Grenzen setzt. Oder die Anzahl der Teilnehmer ist höher als die Anzahl der nötigen Helfer. Bei besonders begehrten Angeboten ist daher eine schnelle Anmeldung dringend nötig. Allerdings haben wir bisher noch stets versucht Lösungen zu finden, sprich die mögliche Teilnahmezahl zu erhöhen.
- Teilnehmer für die jeweilige Maßnahme zu alt oder zu jung sind oder aus einem anderen Grund nicht zur "Zielgruppe" gehören. Das meint zum Beispiel alle außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns. Allerdings gibt es begründete Ausnahmen. So zählt für uns auch nicht in erster Linie das Alter, sondern die Verlässlichkeit. Oder wir erfinden den Junghelfer, um im Kinderzeltlager auch manchen "Über-13jährigen" und "Noch-Nicht-Helfern" die Teilnahme zu ermöglichen.
- manchmal wollen und können die Organisatoren und Helfer die Verantwortung nicht übernehmen. Einige wenige Spezialisten erwerben sich nämlich durch ihr eigenes Verhalten einen traurigen Ruf. Letztlich engagieren sich die Helfer ehrenamtlich in ihrer eigenen Freizeit. Wer ihnen ihre verantwortungsvolle Arbeit wiederholt durch unnötigen Streß dankt, verhält sich nicht nur unsolidarisch sondern schlichtweg dumm. Wer schlachtet schon die Kuh, die Milch geben soll? Allerdings hat bisher jede/r eine zweite Chance bekommen.
- Teilnehmer durch Äußerungen oder durch ihr Handeln gegen unsere Grundsätze als "Sozialistische Jugend - Die Falken" auftreten oder gegen die Interessen des Kreisverbandes arbeiten. Wir sind ja ziemlich tolerant, aber nicht sooo blöd.
- einzelne Teilnehmer unter unseren Cliquenbeschluß fallen.
Es gibt also viele Gründe für eine Absage. Kaum ist eine geschrieben oder ausgesprochen beginnt leider manchmal der Sturm der Empörten. Da wird ziemlich unsportlich mit dem Rechtsanwalt gedroht oder die merkwürdigsten Beleidigungen gegen unseren Verband ausgesprochen. Da zeigt sich dann wohl das wahre Gesicht und wie berechtigt vielleicht manche Absage war.
Liebe Eltern, wir sprechen Absagen wirklich nicht gerne aus. Wenn, dann hat das wirklich einen Grund. Wir sind ein freier Träger. Und das "frei" meint auch, frei selber zu entscheiden und ein gesundes Eigeninteresse zu verfolgen. Wir sind keine Erziehungsanstalt nach Belieben. Wir sind kein Reiseclub für Jedermann. Und wir sind kein pauschaler Veranstalter der käuflich wäre. Wir sind so frei.
Adressenaufkleber sind uns eine willkommene Arbeitshilfe. Ohne sie müßten wir tausende Briefe von Hand beschriften. Das fällt aber nicht nur wegen der damit verbundenen Arbeit aus, sondern auch, weil "maschinenlesbare, gleichartige Anschriften" eine Vorausetzung für die preisgünstigere "InfoPost" oder "InfoBrief" der Post sind. Die einzige Alternative zum Aufkleber wäre darum, die Adressen direkt auf die Umschläge zu drucken.
Wir nutzen seit Jahren Computer-Etiketten (die Marke ist egal) der Größe 88,9 x 35,7 mm (89 x 36 mm), bzw. in Zoll 3 1/2 x 1 7/16. Auf beiden Seiten des fortlaufenden Streifens ist eine Perforation. Der Traktor eines alten Nadeldruckers zieht die Aufkleber in einem Rutsch durch. Allerdings, nicht jeder bekommt jede Post. Außerdem, ein gutes Siebtel unserer Freunde sind Geschwister. Denen wollen wir nicht mehrere Briefe schreiben. Also heißt es die Adressendatei entsprechend vorzubereiten. Zusammen mit dem Ausdruck kann man dafür etwa zwei Stunden einrechnen.
Die Adressenverwaltung der Mitglieder und Freunde des Kreisverbandes ist das Herzstück unserer Organisationstätigkeit. Funktioniert sie nicht, funktioniert auch unser Kreisverband nicht mehr, bzw. nicht mehr richtig. Wir, die wir in vielen Städten und Dörfern leben, müssen unsere Kontakte untereinander stets mehr pflegen, wie die üblichen Großstadtfalken mit ihren zentralen, guterreichbaren Büros. Von daher legten wir von Anfang an allerhöchsten Wert auf eine funktionierende Adressenverwaltung.
Fast täglich kommen neue Adressen in unseren Verteiler. Ständig auch ändern sich die Angaben. Wir sind stolz darauf, daß kaum einmal ein Brief "Empfänger unbekannt" oder "unbekannt verzogen" zurückkommt und zwar weniger als 0,05 %, also nicht einmal 1 von 2000 Briefen.
Die Adressen erhalten wir oftmals per Telefon, etwa auf unsere Angebote in der Presse. Mindestangaben sind:
- Name
- Vorname
- Postleitzahl und Ort
- Straße und Hausnummer
- Telefonnummer
- Geburtsdatum
Dies sind auch die Daten, wie wir sie auf unseren Anmeldungen erhalten. Teil des "Kleingedruckten" auf jeder Anmeldung ist der Satz: "Persönliche Daten können, zur ausschließlichen Nutzung durch den Kreisverband Bad Doberan, elektronisch gespeichert und verarbeitet werden." Mit dem Hinweis darauf und der Einwilligung durch die Unterschrift der Jugendlichen, bzw. der Erziehungsberechtigten ist die rechtlichen Seite nach dem Datenschutzgesetz klar. Einige Felder der Anmeldungen, wie "Müssen wir auf Besonderheiten achten?" speichern wir aber nicht. Gespeichert werden dagegen noch Angaben die mit der Mitgliedschaft zusammenhängen, wie etwa das Eintrittsdatum.
Unseren Mitgliedern und Freunden sind wir zu höchster Achtsamkeit zum Schutz ihrer persönlichen Angaben verpflichtet. Wie schon im "Kleingedruckten" geschrieben, behalten wir die Daten ausschließlich im Kreisverband. Wir geben sie nicht an Dritte, also auch nicht an den Landes- oder Bundesverband weiter. Wer im Kreisverband mit den Daten arbeitet, wird nach den Datenschutzrichtlinien des Kreisverbandes (Beschluß des Kreisvorstandes vom 25.04.1997) belehrt. Dieser Personenkreis wird so klein wie möglich gehalten.
Tatsächlich arbeitet mit der kompletten Adressenverwaltung nur ein vom Kreisvorstand damit Beauftragter. Etwa für die Geburtstagskarten, die Petra verschickt, werden entsprechende Listen ausgedruckt. Jeweils neue Listen gibt es nur im Tausch gegen die Vorgängerliste. Adressdateien werden weder verschlüsselt und erst recht nicht unverschlüsselt auf Rechnern oder sonstigen Datenträgern des Kreisverbandes abgelegt.
AfG § 249h waren (bzw. sind heute in Form von SAM) eine Möglichkeit Lohnkostenzuschüsse für Hauptamtliche in der Jugendarbeit zu erhalten. Wir konnten seit Mai 1996 eine Stelle darüber finanzieren. AfG heißt schlichtweg Arbeitsförderungsgesetz. Im Paragraphen 249h befanden sich die entsprechenden Regelungen.
AFT aus dem Jahresbericht der Bundesregierung 1994 des damaligen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Mit dem "Jugendpolitischen Programm des Bundes für den Aus- und Aufbau von Trägern der freien Jugendhilfe in den neuen Bundesländern (AFT-Programm)" wurde eine ortsnahe Jugendarbeit unterstützt, die von den Bedürfnissen der Jugendlichen ausgeht und - wo immer möglich - von ihrem Engagement getragen wird.
Das Förderprogramm, das seit 1992 durchgeführt wird und sich auf ein Gesamtvolumen von 90 Mio. DM beläuft, wurde 1994 in den Bereichen Beratung (AFT 2.1 Kontaktstellen und AFT 2.2 Tutoren) sowie Qualifizierung und Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Träger der freien Jugendhilfe (AFT 3) fortgeführt und mit dem Jahresende [1994] abgeschlossen.
Die Beratung von potentiellen freien Trägern durch Kontaktstellen wurde wie 1993 auch 1994 mit 5 Mio. DM unterstützt. Die bundeszentralen Träger für die Finanzierung von 75 Tutorenstellen erhielten für den Aufbau ihrer Orts- und Landesstrukturen 6 Mio. DM. Für die Qualifizierung und Fortbildung von haupt-, ehren- und nebenamtlichen Mitarbeitern der freien Jugendhilfe wurden 3 Mio. DM zur Verfügung gestellt. 1.000 Maßnahmen von 200 Trägern wurden bewilligt; 80 % der begünstigten Träger hatten ihren Sitz in den neuen Bundesländern.
Die AJ ist neben der "Freundschaft" die Mitgliederzeitschrift des Bundesverbandes. Erstmals am 30. Januar 1909 als "Arbeiterjugend" (-zeitung) begonnen, heißt AJ heute, bzw. seit 1991, ausgeschrieben nur noch "Die Andere Jugendzeitschrift". Herausgeber ist der Bundesvorstand (SJ-Ring). Sie erscheint im Format DIN A4, mit 24 Seiten, 5 x jährlich. Ihre Auflage ist uns nicht bekannt.
Wir beziehen als Kreisverband im Moment lediglich 15 Exemplare, direkt ins Büro. Von dort kann sie mitgenommen werden. Ein Weiterversand an all unsere Mitglieder kommt für uns finanziell nicht in Frage. Zudem hielt sich bisher die Begeisterung für den Inhalt bei uns auch eher zurück, dementsprechend ist die Nachfrage. Vielleicht sollten wir mal redaktionell aktiv werden?
Alex ist der kurze Name für den seit 1994 bestehenden Jugendklub am Alexandrinenplatz. Das Gebäude wurde als "Prinzenpalais" vom Baumeister Severin im vorigen Jahrhundert veranlaßt und diente zu DDR-Zeiten als "Lessing-Oberschule".
Die Anmeldung ist als Teil der Ausschreibung quasi ein Vertrag des Teilnehmers mit uns. Wir verpflichten uns zur Einhaltung der in der Ausschreibung aufgeführten Leistungen und der Teilnehmer mit seiner Unterschrift zur Einhaltung der aufgeführten Bedingungen. Die Anmeldung wird vollständig ausgefüllt und unterschrieben an uns z.B. per Post geschickt.
Anmelden kannst Du Dich per eMail, Fax oder auf dem Postwege auch über unsere Seiten unter: "aktuell - Anmelden".
Unser Anrufbeantworter läuft rund um die Uhr unter: 038203/62622. Dahinter steckt kein Bandgerät, sondern unser Modem und ein ständig laufender Rechner mit dem entsprechendem Programm. Das zeichnet übrigens auch Faxe auf und kann noch eine Menge mehr. Ständige Erreichbarkeit ist uns wichtig. Falls niemand im Büro ist, hört Ihr somit die freundliche Stimme unseres Anrufbeantworters. [30 kB *.wav]
Die "anschläge" sind der Informationsdienst des Bundesverbandes. Er geht den Gliederungen direkt zu. Er erscheint im Format DIN A5, kopiert, mit bis zu 36 Seiten, ein paar mal jährlich. Die Auflage ist uns nicht bekannt. Zwischen 1992 und Mai 1999 war die Herausgabe eingestellt. So erging es auch diesem Anlauf. Ende 1999 wurden die "anschläge" wieder abgeschafft. :-(
Unter Arbeitsrichtlinien verstehen wir eine Art kurz- bis mittelfristiges Programm. In der Satzung unseres Kreisverbandes ist festgelegt, daß sich insbesondere die Gruppen, der F-Ring und der SJ-Ring Arbeitsrichtlinien geben. Das soll kein totes Papier mit erhabenen, aber hohlen Phrasen sein! Sondern, orientiert an unseren langfristigen Zielen, sollen von den jeweils Aktiven, gemeinsam möglichst konkrete Schritte geplant werden. Diese werden in der Praxis des Kreisverbandes geprüft und die Arbeitsrichtlinien entsprechend ständig fortgeschrieben.
Wer von Ausgaben spricht, muß zuallererst auch von Einnahmen sprechen. Denn beides gehört untrennbar zusammen, wollen wir als Kinder- und Jugendverband "auch morgen noch kraftvoll zubeißen!"
Die Ausgaben müssen sich zuallererst und stets an unseren Aufgaben und dem Zweck unseres Kreisverbandes messen lassen, so wie sie in unserer Satzung festgeschrieben sind.
Ausgaben kann man nach den verschiedensten Kriterien einteilen.
Aber, ausgeben kann man das Geld immer nur einmal!
| hohe und niedrige | Merke: Jede Ausgabe, ob hoch oder niedrig ist zu hoch! |
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| investive und konsumtive | Merke: So wenig wie nötig konsumtiv, so viel wie möglich investiv! |
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| nötige und unnötige | Merke: Jede unnötige verhindert nötige Ausgaben! |
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| einmalige und laufende | Merke: Sind die laufenden Ausgaben gedeckt, kann man sich Einmaliges leisten! |
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Die Ausschreibung ist das Kernstück der vorbereitenden Arbeit. Alle wesentlichen Fragen der Fahrt sind vorher geklärt worden. Die Ausschreibung repräsentiert die Organisatoren und die Fahrt in höchsten Maße. Sie ist neben der Pressemitteilung oft das einzige, was ein potentieller Teilnehmer bei seiner Entscheidung der Teilnahme in der Hand hat. Daher sollte sie hochinformativ und stilvoll gestaltet sein und gleichzeitig "zu uns passen". Wichtigster Bestandteil der Ausschreibung ist die Anmeldung. Wir verschicken sie über unseren Postverteiler und an Interessierte, die sich z.B. auf Pressemitteilungen oder "Buschfunk" hin melden.
Die Aussprache (oder auch Diskussion) ist zumeist Teil einer Versammlung, oft sogar ihr eigentlicher Anlaß. Neben allen eher zwischenmenschlichen Aspekten dient die Aussprache stets auch einem sachlichen Ziel. Folgender Ablauf, insbesondere zur Leitung einer Aussprache hat sich bewährt:
- Begrüßung
- Anlaß und Thema klären, wer macht die Niederschrift (Mitschrift, Protokoll)
- Ziel der Aussprache formulieren (was will ich erreichen, was will ich das andere tun)
- Argumente und Meinungen der Teilnehmer sammeln und bildlich darstellen ("visualisieren")
- Argumente und Meinungen ordnen ("strukturieren") und Rückmeldungen ("feedback") geben
- alle zu Wort kommen und ausreden lassen!
- Zusammenfassen der Aussprache, bei Meinungsverschiedenheiten überzeugen
- Festlegungen treffen, auch zeitlich
- Verantwortliche benennen
- Abschluß
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