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Geschichte unseres Verbandes Die Zwanziger Jahre
weist jeweils auf wichtige Ereignisse in der Geschichte der Falken in unserer Region
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25. Mai 1919 Gründung des "Verbandes der Arbeiterjugendvereine Deutschlands" (VAJV), der die "Zentralstelle..." ablöst. Der neue reichsweite Verband organisiert nach dem Vereinsprinzip Jugendliche bis 20 Jahre (vormals 18). Intern ergibt sich so eine altersgerechtere Zweiteilung in der Arbeit.
Am 29. Juni 1919 bilden in Schwerin 28 Delegierte aus 11 Ortsgruppen den entsprechenden Bezirksverband unter Vorsitz von Karl Teß. Am 25. April 1920 (Bezirkskonferenz in Güstrow) besteht der Verband aus ca. 1500 Mitgliedern in 21 Ortsgruppen, u.a. in Doberan, Kritzmow und Waren.
1919/1920 Nach Abspaltung der KPD von der USPD, Spaltung der FSJ in "Kommunistische Jugend" KJD/KJVD der KPD und am
14.-16. November 1919 Gründung der "Sozialistischen Proletarierjugend" (SPJ), die sich an der unabhängigen Sozialdemokratie (USPD) orientiert.
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 1919 |
28./29. August 1920 erster Reichsjugendtag mit 2000 Teilnehmern und erste Reichskonferenz (30.08.) der VAJV in Weimar.
Bis 1921 sammelt der VAJV, oft kurz die "Arbeiterjugend" genannt 90.000 Mitglieder in seinen Reihen und damit doppelt so viele wie in FSJ, SPJ und KJD/KJVD zusammen.
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 1920
1921 |
22./23. August 1922 Gründung der "Arbeitsgemeinschaft internationaler sozialistischer Erziehungsorganisationen" in Salzburg, aus der die Sozialistische Erziehungsinternationale (SEI) und die Internationale Falkenbewegung (IFM) hervorgehen.
29. Oktober 1922 Vereinigung des "Verbandes der Arbeiterjugendvereine Deutschlands" (VAJV) mit der "Sozialistischen Proletarierjugend" (SPJ) zur "Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands" (SAJ), sie hat reichsweit Ende 1923 110.000 Mitglieder, Vorsitzender Max Westphal (Hamburg), ab 1928 Erich Ollenhauer (Magdeburg).
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 1922 |
18. Februar 1923 Gründung des Bezirksverbandes Mecklenburg-Lübeck der SAJ in Wismar, Vorsitzender Willi Jesse, 1927 Hans Grünberg, ab 1928 Heinrich Beese.
Ende 1923 Die SAJ (Bezirk) Mecklenburg-Lübeck gliedert sich in 5 Unterbezirke (Lübeck, Schwerin, Rostock, Güstrow und Mecklenburg-Strelitz), mit 35 Ortsgruppen und 1487 Mitgliedern (KJD 1924 492 Mitglieder). Dem Unterbezirk Rostock mit Sitz in Rostock gehören u.a. Ortsgruppen in Doberan, Kritzmow, Kröpelin, Neubukow, Reddelich, Satow, Sülze und ab 1929 auch Ribnitz an.
13. November 1923 Gründung der "Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde Deutschlands", die in der Folgezeit einen explosionsartigen Aufschwung nimmt. Mehr Informationen zu den Kinderfreunden
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 1923 |
20. Januar 1924 In Bützow gründet sich unter maßgeblicher Beteiligung der SAJ der "Landesausschuß der mecklenburgischen Jugendverbände" mit 24 Jugendorganisationen, Vorläufer des heutigen "Landesjugendringes Mecklenburg-Vorpommern".
"Sozialfaschismus" 1924 von G.J.Sinowjew entwickelter kommunistischer Kampfbegriff zur Bezeichnung der Sozialdemokratie, die als "Hauptfeind" bekämpft wurde. Nachdem die KPD von allen Kritikern des stalinistischen Kurses gesäubert war, richtete sich ihr Kampf den Weisungen aus Moskau gemäß unter Thämann gegen die SPD und ihre Organisationen. Dabei kam es sogar zur Zusammenarbeit mit der wachsenden faschistischen Bewegung.
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 1924 |
Ende der 20er Jahre Immer mehr Gruppen der älteren Kinderfreunde, aber auch die Jüngeren in der SAJ bezeichnen sich selbst als "Rote Falken" und tragen blaue Hemden, mit einem aufgestickten Falken, der auch auf den roten Fahnen erscheint. Der Anstoß dazu kommt aus Östereich.
1926 - 1929 Sozialdemokratisch geführte Koalitionsregierung in Mecklenburg-Schwerin.
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 1925 1926 1927 |
1928 Die SAJ (Bezirk) Mecklenburg-Lübeck hat 1041 Mitglieder, der KJVD 73 (SPD 19.000, KPD 2.000 Mitglieder)
SAJ-Gruppe in Bad Doberan 1928
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 1928 1929 |
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