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Point |
Was ist ein Point?
Als Nutzer einer Mailbox hat man oft die Möglichkeit einen Point zu
verwenden. Solche sog. Pointprogramme gibt es mittlerweile für so
ziemlich jeden Computertyp. Für regelmäßige User der Box
ist ein POINT eine immense Arbeitserleichterung, da die Bedienung deutlich
komfortabler ist als Online (bei bestehender Verbindung) in der Box und
man die Nachrichten gemütlich offline (ohne Verbindung zu Mailbox)
lesen kann.
... Bislang ist es recht mühsam sich in der Box zurecht zu finden.
Man muß sich von Brett zu Brett hangeln, mit speziellen Befehlen
nach Nachrichten suchen, sich von diesen dann die Nachrichtennummer merken
um dann endlich die gewünschte Mail zu lesen. Will man dann auch noch
antworten, so steht einem nur der Online-Editor mit seinen begrenzten
Funktionen zur Verfügung. Und währenddessen läuft zu allem
überfluß auch noch der Gebührenzähler mit und andere
Benutzer hören nur das Belegtzeichen.
Mit einem Pointprogramm wird dieser Nachrichtenaustausch rationeller,
bequemer, billiger und schneller.
Als regelmäßiger User sucht man online eigentlich immer in den
gleichen Brettern nach neuen Nachrichten. Diese Bretter, an denen man
ständig interessiert ist, kann man sich als Pointuser einfach bestellen.
Das heißt, ab diesem Zeitpunkt sammelt die Mailbox alle Nachrichten,
die neu in diese Bretter gelangen in einer einzigen Datei. Genauso werden
alle Nachrichten, die man versenden will von dem Pointprogramm in eine Datei
geschrieben.
Bei einem Anruf, dem sog. Netcall oder Netzanruf werden dann nur diese
beiden Dateien, die man auch Puffer nennt, ausgetauscht. Um die
übertragungszeit zu reduzieren, werden die Puffer vor dem
übertragen mit einem Komprimierungsprogramm (Packer) gepackt und nach
der übertragung automatisch wieder entpackt.
Allein mit der erhaltenen Datei könnte man wenig anfangen, da in so
einem Puffer nicht nur der reine Text einer Nachricht steht, sondern unter
anderem auch die Informationen über den Empfänger (z.B. das Brett
in der die Nachricht steht), den Betreff, den Absender und das Datum einer
Nachricht darin stecken. Das erlaubt es dem Pointprogramm genau die gleiche
Bretterstruktur, wie man sie in der Mailbox vorfindet, aufzubauen.
Nach einem Netzanruf hat man alle neuen Nachrichten auf dem eigenen Rechner
und kann diese lesen und beantworten wann man möchte. Wer will, kann den
Netcall auch per Zeitschaltuhr automatisieren und die neuen Nachrichten
nachts zum Biligtarif abholen. Die Sysops geben gerne Tips, welche Zeiten
für Netcalls günstig sind.
Ein weiterer großer Vorteil ist die Verwaltung der PMs
(Persönliche Nachrichten). Für jeden einzelnen User, den man
anschreibt oder von dem man Post bekommt, wird ein eigenes Postfach angelegt
in dem die PMs gespeichert werden. So behält man immer den
überblick über die eigene Korrespondenz.
Vertrauliche persönliche Nachrichten können mit individuellen
Passwörtern automatisch verschlüsselt werden. Die
Entschlüsselung auf der Empfängerseite geht dann - wenn der
Empfänger auch einen Point verwendet und das Passwort eingetragen hat
- völlig automatisch.
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