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Pfingstferien 2006
Krakau Auschwitz Birkenau
Gedenkstättenfahrt

der Doberaner Falken

PDF Ausschreibung (PDF, 146 kB) PDF Anmeldung (PDF, 30 kB)

Unser Anliegen:

Sich beispielsweise am 1. Mai an der Demonstration und der “Demokratiemeile” in Rostock zu beteiligen mag wichtig sein, um ein deutliches Zeichen gegen den Aufmarsch der NPD zu setzen. Ob sich durch derlei Aktionen die Chancen der NPD auf einen Einzug in den Landtag verringern? Man wird es am 17. September sehen.

Einen Rechstextremisten wird man damit keinesfalls beeindrucken können. Er wird weiterhin seine Rasse und seine Nation über die Freiheit und die Menschenrechte aller stellen und eigene Lehren aus der deutschen Geschichte aktiv verbreiten. Wer dagegen argumentieren will und sei es, um Dritte nicht den Rechtsextremen zu überlassen, muß sich intensiv mit den Ursachen und der Geschichte des Dritten Reiches beschäftigen.

Genau das tun die Doberaner Falken mit ihrer Gedenkstättenfahrt in die polnische Metropole Krakau und die nahegelegenen ehemaligen Konzentrationenslager Auschwitz und Birkenau. In den Pfingstferien sind dazu alle interessierten Jugendlichen ab 12 Jahren eingeladen.

[Marcus & Thomas, Stand: 02.05.2006]

Termin:

01.06.2006 (ab 17:00 Uhr) - 06.06.2006

Alter der Teilnehmer:

für Jugendliche ab 12 Jahre

Anzahl der Teilnehmer:

mindestens 5 (ist erreicht) und maximal 15

Teilnahmebeitrag:

60 Euro für Mitglieder, 70 Euro für Nichtmitglieder

Leistungen:

Fahrtkosten, Unterbringung, Vollverpflegung, Programmgestaltung, Gruppen-Haftpflicht-Versicherung, Eintrittsgelder für Veranstaltungen.

Besondere Hinweise:

keine

Verweise:

 

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 Name:Thomas
 Datum:Samstag Juli 1 18:52:53 2006
Hallo Ronny, tja, ich kann eine Gruppenfahrt per Bahn nur empfehlen. Das ist lustig, preiswert und besonders in der Schlafwagenvariante auch bequem. Bis Krakau sollte man leicht finden. Von dort aus fahren einige Züge direkt bis Oświęcim. Genaueres findest Du auf der Homepage der Polnischen Bahn: www.pkp.pl Im Ort selber ist das Stammlager ausgeschildert und in etwa zwanzig Minuten vom Bahnhof zu Fuß zu erreichen. Vom Stammlager nach Birkenau und zurück gibt es einen regelmäßigen kostenlosen Bustransfer. Das Zugfahren hat auch den Vorteil, daß man ganz leicht mit den Einheimischen in Kontakt kommt, während man im Auto nur für sich hockt. Wenn Dir das Bahnfahren nicht liegt, dann starten beispielsweise von Krakau aus täglich auch Reisebusse in Richtung Auschwitz. Das organisieren die Hotels. Kannst dann direkt vor Deiner Unterkunft abgeholt werden. Uns hätte das pro Nase 120 Zloty gekostet. So waren das nur 14,07 Zloty anteilig für die Zugkarte. Allerdings wäre bei der Reisebussache auch ein englischsprachiger Reiseführer drin gewesen. Einen deutschsprachigen kann man sich sicherlich auch besorgen lassen. Wir sind eher die Selberentdeckernaturen, aber das kann ja jeder machen, wie er will. Alles Gute!
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 Name:Ronny Stritzke
 Datum:Mittwoch Juni 28 21:27:15 2006
Guten Tag, habe mal im Internet rumgestöbert um eine Reise nach Birkenau in das Konzentrationslager zu finden, was mir bisher nicht gelungen ist. Ich bin nun auf Ihre Seite gestoßen und wollte Sie fragen ob sie mir eventuell beschreiben könnten, wie man am besten dorthin kommt? (Bahn oder PKW)? Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mfg ronny
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 Name:Thomas
 Datum:Sonntag Juni 11 19:29:49 2006
Gestern erfuhr ich zufällig, welche weiten Kreise unsere Pressemitteilung gezogen hat. Das gibt eben einige im Lande, die die Presse systematisch nach Hinweisen in die eine oder andere thematische Richtung durchforsten und fleißig entsprechende Links und Übersichten zusammenstellen. Ein Beispiel ist www.links-lang.de. Prima. Andere würden auf gar keinen Fall einen Hinweis zu uns legen. Ich meine nicht irgendwelche Rechten, sondern beispielsweise die Jusos-MV. Da sieht man dann aber auch, daß es bei ihrem Projekt "gegen rechts" vor allem "für sich selbst" geht.
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 Name:Henning
 Datum:Donnerstag Juni 8 00:49:57 2006
Schön, dass ihr wieder gesund und munter zurück seit. Ihr habt bestimmt den Kopf voller Eindrücke. Bin schon ganz gespannt auf eure Erzählungen und Geschichten. Wir sehen uns. Gruß Henning
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 Name:Thomas
 Datum:Dienstag Juni 6 15:29:00 2006
Wir sind wieder zurück von unserer Fahrt durch Polen.
Mir hat die Fahrt im Ganzen gut gefallen. Unsere Gruppe hat alle Situationen einer Auslandsfahrt gut gemeistert und Zusammenhalt bewiesen. Vielleicht lesen wir an dieser Stelle noch von den Eindrücken anderer Teilnehmer?
Die Gedenkstätten in Auschwitz und Birkenau besuchten wir am Pfingstsonntag. Es war ein trüber Regentag. Aber ansonsten hatten wir viel Sonne und Spaß und so konnten wir das lebendige Treiben in Krakau genießen.
Dank Robert können wir an dieser Stelle auch schon einige Bilder zeigen. Ich werde einen Teil der Bilder hier hochladen (den anderen Teil packe ich ins Intranet) und auch einen kleinen Text für diejenigen Zeitungen und Medien verfassen, die auch schon unsere Ankündigung gebracht haben.
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 Name:Matthias
 Datum:Freitag Juni 2 11:02:34 2006
Wünsche euch ganz viel spass und erfolg bei eurer krakaufahrt ! könnt euch ja von dort aus mal melden , wenn ihr mögt! drück euch auch die daumen für gutes wetter :)) ! liebe grüße
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag Juni 1 16:01:59 2006
In einer Stunde starten wir nun endgültig. Das Wetter scheint von hier bis Krakau beständig zu sein. Das hat natürlich Einfluß auf das Gepäck. Eine dicke Regenjacke wird eingepackt. :-)
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 Name:Thomas
 Datum:Mittwoch Mai 31 23:17:50 2006
Morgen um diese Zeit sind wir schon unterwegs und warten in Stettin noch ein klein wenig auf unseren Nachtexpress direkt nach Krakau. Vielleicht sind wir aber auch schon mitten drin in der Textarbeit? Heute habe ich nämlich noch einen kleinen "Reader" zusammengestellt. Da können wir etwas zu unseren Zielorten nachlesen, also zum Beispiel zur Stadt Krakau und zum KZ Auschwitz. Daneben möchte ich aber, daß wir uns fragen, warum Menschen sich von anderen abgrenzen wollen. Warum werden dazu immer wieder Religionen, Rassen, Völker und Nationen als Merkmale verwendet? Ob es uns gelingt, die Argumente von Revisionisten schlüssig zu wiederlegen? Das sind Menschen, die sich die Geschichte jeweils zu ihren Gunsten hindrehen. In Fall von Auschwitz sind es Menschen, die behaupten, die Massenvernichtung hätte nicht stattgefunden. Was bringt den iranischen Präsidenten im aktuellen SPIEGEL-Interview dazu, sich ebenfalls in diese Reihe zu stellen? Was bezweckt der Papst damit, ausgerechnet Auschwitz besucht zu haben? Das sind aktuelle Fragen, die unendlich viele und spannende Diskussionen ermöglichen. Langweilig wird es sicher nicht...
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 Name:Thomas
 Datum:Montag Mai 29 14:35:48 2006
Heute kamen zwei weitere schriftliche Anmeldungen. Damit sind wir insgesamt immerhin zehn Krakaufahrerinnen und -fahrer: C., M., M., M., O., R., T., V., W., u. W. :-)

Das paßt prima, weil wir so natürlich die Bahnrabatte für je fünf Personen, wie das MV-Ticket (für die Strecke bis Stettin), optimal auslasten. Morgen kaufe ich in Rostock die Karten für die Hinfahrt. Das ist darum notwendig, weil wir in einem reservierungspflichtigem Zug fahren und dann garantiert jeder seinen Platz für die Nacht hat.

Die Rückfahrt kaufen wir dann in Krakau. Einige Varianten sind herausgesucht, aber da legen wir uns verbindlich erst während der Fahrt fest. Ich strebe die Rückankunft in Rostock für den Dienstagvormittag an.
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 Name:Thomas
 Datum:Montag Mai 29 14:29:59 2006
Die Medien sind voll vom Papstbesuch. Zum Beispiel in der tagesschau.de, unter anderem mit einem Link zur Rede des Papstes in Auschwitz. Alle loben ihn. Auch gut für uns. :-)
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 Name:Thomas
 Datum:Dienstag Mai 23 13:21:37 2006
Heute ganz fetter Artikel in der OZ:
Papst besucht Vernichtungslager Auschwitz

Ein deutscher Papst, der durch das Lagertor unter der zynischen Aufschrift "Arbeit macht frei" hindurchgeht. Welche Gesten wird er machen? Was wird er sagen?

Rom/Warschau (dpa) Den Höhepunkt seiner Polenreise vom 25. bis zum 28. Mai hat Papst Benedikt XVI. ganz an den Schluss gerückt. Der letzte Programmpunkt heißt "Auschwitz". Er weiß, dass die Kameras der Welt auf ihn gerichtet sein werden: Ein deutscher Papst im deutschen Vernichtungslager auf polnischem Boden. Was wird er sagen?

Schon einmal hat ein Deutscher im Nachkriegspolen mit einer großen Geste beeindruckt: Das war Bundeskanzler Willy Brandt mit seinem Kniefall im Jahr 1970 am Mahnmal des Aufstands im Warschauer Getto. [ nicht umsonst auf unserer Ausschreibung ganz vorne drauf ] Joseph Ratzinger gilt dagegen als ein eher nüchterner Mann. "Spontane Handlungen sind bei ihm eher nicht zu erwarten", meint ein Theologe in Rom. "Der Besuch Benedikts hat nicht nur kirchliche, sondern auch europäische und nationale Bedeutung", sagt Kardinal Jozef Glemp, Primas der polnischen Kirche. "Dass er, ein Deutscher, in das von den Deutschen zerstörte Warschau kommt, ist ein Zeichen dafür, dass sich das Gesicht der Welt verändert hat." Warschau ist die erste Station der Reise.

Dort trifft der 79-Jährige am Donnerstag Kirchenleute, dann Staatspräsident Lech Kaczynski, am Abend gibt es eine ökumenische Begegnung. Erster Höhepunkt ist eine Messe unter freiem Himmel am Freitag. Nächste Station ist der berühmte Wallfahrtsort Tschenstochau.

Für den Samstag ist dann ein nostalgischer Abstecher vorgesehen: Benedikt reist nach Wadowice, wo sein Vorgänger Johannes Paul aufwuchs. Anschließend geht es weiter zur Kathedrale von Krakau. [ die sehen wir auch ]

Sonntag ist der schwerste Tag für Benedikt. Zunächst steht wieder eine Messe unter freien Himmel an, dann der Besuch im Vernichtungslager der Nazis. Der deutsche Papst nimmt sich eineinhalb Stunden Zeit für den Besuch in Auschwitz. Einen Gottesdienst wird es nicht geben. Dafür ein Gebet und ein Treffen mit Überlebenden und Vertretern der polnischen Juden. Es wird das Kaddisch gebetet, eines der wichtigsten jüdische Gebete, das auch zum Totengedenken gesprochen wird.

Der Papst besucht auch den "Todesblock", wo viele Häftlinge erschossen oder zu Tode gequält wurden. In Polen heißt es, es solle vor allem ein Besuch "stiller Gesten" sein. Eine "Massenwallfahrt" solle vermieden werden.

PEER MEINERT und EVA KRAFCZYK
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 Name:Thomas
 Datum:Montag Mai 22 17:21:56 2006
Ende der letzten Woche wurde unsere Zimmerreservierung bestätigt. Untergebracht sind wir übrigens nicht weit vom historischen Stadtzentrum (UNESCO-Weltkulturerbe!). Da können wir locker zu Fuß zum Wawelsberg wandern, einen Abstecher in das ehemals jüdische Viertel Kazimierz machen oder an der Weichsel entlangprominieren. Stadtpläne haben wir natürlich auch dabei, so daß wir uns fix zurechtfinden werden. Die Stadtexpedition kann also beginnen.

Auch zum Hauptbahnhof ist es nicht weit. Von dort aus fahren wir aus Krakau heraus nach Oswiecim, der polnische Name für Auschwitz und besichtigen das Stammlager. Bis zum Vernichtungslager Birkenau sind es von dort nur wenige Kilometer.
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 Name:Thomas
 Datum:Sonntag Mai 21 13:20:35 2006
Und heute steht unser Hinweis im Rostocker Blitz am Sonntag unter der passenden Überschrift: Auf den Spuren der Geschichte - Reisen nach Krakau, Auschwitz und Birkenau. Dazu dann der relativ vollständige Text der Pressemitteilung. Es fehlt die Aussage zu den Extremisten und ein ganz klein wenig wurde von Hennings Zitat abgezwackt. :-)

Auf der gleichen Seite findet sich übrigens auch noch ein Text zu England.
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 Name:Thomas
 Datum:Freitag Mai 19 09:02:52 2006
Heute in der Doberaner Ausgabe der OZ:
Jugendliche besuchen Konzentrationslager
Bad Doberan Die Doberaner Falken laden vom 1. bis 6. Juni Jugendliche ab 12 Jahren zu einer Gedenkstättenfahrt in die polnische Metropole Krakau und die nahe gelegenen ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau ein. "Wir halten es für wichtig, dass sich Jugendliche bereits früh und selber mit den verschiedenen Kapiteln der deutschen Geschichte beschäftigen und sich so ein eigenes umfassendes Bild machen können. Das lässt immun werden gegen die Geschichtsverdrehungen von Extremisten", beschreibt Kreisvorsitzender Henning Sternberg (22) das Anliegen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 60 Euro für Doberaner Falken und 70 Euro für Nichtmitglieder. Informationen im Internet unter www.sjd-falken.de, per E-Mail unter info@sjd-falken.de oder unter Tel.: 038203/62622.
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag Mai 18 15:15:39 2006
Die ersten, die auf meine Öffentlichkeitsaktion reagierten, waren die Betreiber von www.mv-spion.de. Super, da sind tägglich einige tausend Vertreter unserer Zielgruppe auf der Homepage.
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 Name:Thomas
 Datum:Mittwoch Mai 17 13:04:45 2006
Mal wieder etwas spät, aber immerhin heute ging eine Pressemitteilung in die Welt. Bin ja gespannt, ob und wann da was in den Zeitungen der Umgebung erscheint...
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 Name:Thomas
 Datum:Dienstag Mai 16 11:16:25 2006
Am Freitag haben Marcus und ich die Ausschreibungen eingetütelt und auf den Weg gebracht und heute kommen auch schon die ersten schriftlichen Anmeldungen zurück. Die Minimumteilnahmezahl ist somit auch bereits erreicht und die Fahrt kann definitiv starten.
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 Name:Thomas
 Datum:Montag Mai 15 19:20:55 2006
Bei dem von Philipp erwähnten Festival handelt es sich um das Krakauer Film Festival, das ältesten in Polen. Nun ja, wir werden wohl kaum ins Kino gehen, aber sicherlich wird es trotzdem zum Flair der Stadt beitragen.
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag Mai 11 16:09:57 2006
Philipp, na logisch krieg ich das hin. Hatte ja eine gute Vorlage von Dir bekommen. Eben wurde die Ausschreibung fertig. Noch diese Woche geht sie mit der Post über unseren Verteiler und ich sende Teile des Textes an die Presse. Und natürlich steht sie ab sofort zum downloaden bereit. :-)
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 Name:Philipp
 Datum:Montag Mai 8 18:19:36 2006
Zum organisieren einer Fahrt braucht man unter anderem drei Sachen. Ein Rechner mit Internet, ein Telefon und Fremdsprachenkenntnisse.

Heutzutage hat so ziemlich jede Herberge eine eigene Seite im Netz. Es mangelt also in keiner Weise an Information. Schwieriger ist es dann schon um den Kontakt bestellt. Im ersten Anlauf schrieb ich zahlreiche Herbergen in Krakow an und erhielt oft keine oder ablehnende Antwort. (Vielleicht ging auch die Hälfte in meinem Spam-Filter unter). Da die Zeit jedoch drängte, fing ich an meine Liste abzutelefonieren. Mein ersten Satz nach dem Knacken im Telefon: "Do you speak English or German". Dann legte ein Teil sofort wieder auf oder labert mich auf polnisch zu. Was mich dann veranließ sofort meinerseits aufzulegen. Leider erhielt ich auch oft eine Absagen, da in Krakow Anfang Juni irgendein Festival stattfindet und alle Betten ausgebucht sind. Ich geriet langsam in Panik und dachte, den Zeitpunkt der Fahrt deshalb verschieben zu müssen. Schließlich gab mir ein auskunftsfreudiger Pole noch die Telefonnummer eine Jugendherberge, wo es dann auf anhieb klappte. Die Dame am anderen Ende der Schnur antwortete sogar im besten Deutsch und erfüllte mir meinen Wunsch nach 15 Betten.

Nachdem nun die Anreise, die Unterkunft und selbst der Teilnehmer-Preis feststeht, steht die Fahrt auf solidem organisatorischen Grund. Wenn da nicht noch die fehlende Ausschreibung wäre. Aber das bekommt Thomas auch noch hin?!
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag Mai 4 14:28:30 2006
Philipp hat die beste Zugverbindung gefunden. Wir fahren über Nacht und erreichen Krakau am Morgen. Das verschiebt zwar die Abfahrt auf Donnerstag den 1. Juni, aber dadurch gewinnen wir einen ganzen Tag. :-)
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 Name:Thomas
 Datum:Dienstag Mai 2 22:45:05 2006
Marcus und ich leiten die Gedenkstättenfahrt. Unterstützt werden wir massiv von Philipp, der im letzten Jahr das grundsätzliche Konzept einmal durchgeplant hat und von dessen Erfahrungen wir nun gut schöpfen können. Noch diese Woche geht die Ausschreibung über unseren Postverteiler und natürlich werben wir auch in der Presse. Außerdem hoffen wir, daß jeder Aktive ein kleines Plakat bei sich in der Schule, im Lehrbetrieb oder in der Uni aushängt. Zur inhaltlichen Diskussion und auch zur Vorbereitung mag dieses Gästebuch dienen. Wer jetzt schon weiß, daß er mit dabei sein will, der sollte sich auch jetzt schon melden. Die Plätze sind ganz klar begrenzt, weil heute bereits unsere Bestellung der Unterkünfte durch Philipp vorgenommen wurde.
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