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[Wanderer]

Ukraine 2006

Die Wanderfalken sind wieder unterwegs...

Einmal vom Salzhaff zum Schwarzen Meer und zurück...
Wilde Gesellen von Sturmwind durchweht...

PDF Ausschreibung (Vorabinformation) 242 kB

Termin: 13.-29.08.2006

Mit Rücksicht auf alle anderen Fahrten und Zeltlager des Kreisverbandes blieb uns nur ein Termin außerhalb der Sommerferien. Wir starten kurz nach der Rückkehr aus dem Internationalen Camp in England und sind rechtzeitig vor dem Beginn des Lehrjahres und vor dem Nachtreffen aller Sommerfahrten des Kreisverbandes, mit 13.Jahresfeier und 26.MVV wieder da, also zum Wochende 01.-03.09.2006

Alter der Teilnehmer:

Prinzipiell für Jugendliche ab 12 Jahre, allerdings ist zu beachten, das die Fahrt zeitlich kaum von Schülern wahrgenommen werden kann, dafür eher von Studenten, deren Prüfungszeit erst spät im Sommer endet.

Tatsächlich haben wir zusammen mehr als sechsmal so viele Sommer wie der Kreisverband erlebt...

Anzahl der Teilnehmer:

Trotz einiger Bemühungen und Nachfragen werden es nur drei Wanderfalken sein, die diese östlichste aller Fahrten wagen.

Teilnahmebeitrag:

als Wanderfalken buchen wir keine Pauschaltarife, mit wenig Geld durch die Welt, mehr als 150 Euro pro Nase sollten es nicht werden

Leistungen:

Gruppen-Haftpflicht-Versicherung und die erfahrene Gemeinschaft einer starken Gruppe :-)

Besondere Hinweise:

Die Teilnehmer müssen an Frühjahrsaktivitäten unseres Kreisverbandes teilgenommen haben. Wen wir nicht kennen, nehmen wir auch nicht mit.

Verweise, Karte und Neuigkeiten von unterwegs (allerdings sind die Verweise nicht mehr richtig, sie sollten bald zum neuen Blog führen):

 

Platz für Fragen, Hinweise, Grüße ...:

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 Name:Thomas
 Datum:Mittwoch August 30 10:48:14 2006
Ja, da sind wir also gestern wieder gelandet und wunderten uns über das Wetter hier ind er Gegend. Hat das unterwegs überhaupt einmal geregnet? Die dicken Klamotten habe ich zumindest ungebraucht aus dem Rucksack kramen können. Obwohl, vielleicht werden sie für das Nachtreffen am kommenden Wochenende ganz nützlich werden!

Unter den Verweisen habe ich die Einträge von Marcus Michael von unterwegs in den Neuigkeitenseiten gelinkt. Vielen Dank den Kommentatoren. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir hier auf dieser Seite noch eine Menge Fotos veröffentlichen. Eine tolle Bilder-Beamer-Show versprechen wir Euch schon mal für unser Nachtreffen.
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag August 24 17:29:20 2006
Vor ein paar Tagen, in Sudak, waren wir zwar auch noch einmal im Netz, aber die Verbindung war derartig lahm, wir kamen nicht dazu, etwas einzutragen. Heute will ich mal meine privaten eMail nach dem Eintrag machen, denn natuerlich ist viel geschehen in der Zwischenzeit. Eben kommen wir vom Bahnhof in Sewastopol. Dort haben wir unsere Rueckfahrtkarten bis Lemberg (Lwow) gekauft. Es geht also definitiv wieder in Richtung Heimat.

Nach Kiew begaben wir uns auf die Spuren der Kosaken. Die hatten sich auf der Chortyza, Europas groesster Flussinsel, mitten im Dnepr verschanzt. Meinen ganz persoenlichen Teil in der Steppe habe ich erledigt. Und wie wir da so im Schatten rasten, sehen wir am Horizont eine gigantische Explosion. Vielleicht wurde davon was in der Tagesschau gebracht? Wir haben die Beweisfotos. In der Gegend und auch bei den Zuegen brach das blanke Chaos aus. Wir hatten gut zu tun, um da raus zu kommen, in Richtung Krim.

Puh, was fuer Menschenmassen. Aber ist auch sonst einiges zu sehen in der Gegend. Wir haben mindestens eine Burg, den geheimen U-Bootbunker der Schwarzmeerflotte, jede Menge Cafes und einmal auch den absoluten Strand erlebt. Baden unter dem Sternenhimmel. Nach der Hitze der Tage war das eine herrliche Abwechselung.

Natuerlich gaebe es noch mehr zu berichten, besonders auch von den Menschen, die wir trafen, aber das muss alles warten, bis zum Nachtreffen. Wir haben schon etliche hundert Fotos im Kasten und dokumentieren hier alles ganz genau mit. Bis bald!
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag August 17 17:21:01 2006
Einige Eintraege von unterwegs haben Marcus und Michael in die Neuigkeitenseite geschrieben. Die verlinke ich hier spaeter mal. Im Moment heisst es sich immer etwas sputen und Prioritaeten setzen, denn die Zeit im Internetcafe ist nataerlich nie lang genug.

In wenigen Stunden verlassen wir Kiew in Richtung Sueden. Leider nicht wie gedacht mit dem Schiff im Liniendienst. Das gibt es naemlich gar nicht mehr. Es fehlte wohl die zahlungsfaehige Nachfrage. Da schippern nur noch Kreuzfahrten. Also nutzen wir erst einmal weiter den guenstigen Zug als unser Mittel der Wahl. Vielleicht ergibt sich irgendwo auf den fast 1000 Kilometern flussabwaerts doch noch die Moeglichkeit aufzusteigen, und sei es nur fuer eine kurze Strecke?

Zu Kiew waere eine Menge zu erzaehlen. Ganz schoen gross. Wer drauf steht, findet hier einfach alles. Aber ich bin froh, die Metropole zu verlassen. Mag ja sein, hier schlaegt das Herz der Ukraine. Gehen wir die Seele suchen...
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 Name:Marcus
 Datum:Sonntag August 13 22:14:04 2006
Sonntagabend, wir warten in Stettin auf den Zug nach Krakau, wo wir morgen gegen 0915 ankommen werden. Die erste kleine Etappe haben wir prima hinter uns bringen koennen, wobei wir den Weg hierher inzwischen aber auch beinahe wie unsere Westentasche kennen. Da kann nicht mehr viel schief gehen! :-)

Gruss,
Marcus
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 Name:Thomas
 Datum:Sonntag August 13 13:06:15 2006
In vier Stunden treffen wir uns auf dem Rostocker Bahnhof. Noch schnell den letzten Rest packen und dann kann es endlich auch losgehen. Ist sowieso gerade Regenwetter in dieser Gegend. Vielen Dank an alle, die mir für diese Reise alles Gute wünschten. Unterwegs wird es sicher ab und an ein Internetcafé geben und dann trag ich hier vielleicht auch etwas ein. Bin schon gespannt auf das große Nachtreffen am ersten Septemberwochenende. Mal sehen, was wir dann so zu erzählen wissen...
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag August 10 20:17:11 2006
Ich schaue gerade (auf Hinweis von Marcus) in der Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer" auf NDR: "Moskau, Jalta, Kiew - Eine Zugreise"

Moskau, Bahnhof Pawelezkaja - hier beginnt die Abenteuerreise mit dem Zug durch drei Länder mit spannenden Begegnungen. Drei Wochen dauert sie und die Bahnstrecke verläuft über 6.500 Kilometer. Die Fahrt führt über Saratow an der Wolga und Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad, nach Sotschi am Schwarzen Meer, dem Badeort der Schönen und Reichen Russlands. In Jalta auf der Krim verrät ein Winzer Geheimnisse der Kultivierung eines exzellenten Rotweins. Durch Moldavien, dem Armenhaus Europas, geht es weiter in die Ukraine, wo die Reise wenige Wochen vor der friedlichen Revolution in Kiew endet.

http://www.ndr.de/tv/lma/
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 Name:Thomas
 Datum:Sonntag August 6 17:23:39 2006
Noch eine Woche bis zum Start unserer Fahrt. Einen Teil meiner Ausrüstung habe ich schon zusammengeschnallt: Zelt und Schlafsack, Kocher und Spirtitus. Die Stiefel sind eingelaufen. Mußte mich schon ab und an fragen lassen, warum ich damit in der größten Sommerhitze umherlaufe. Aber das kann nur jemand fragen, der noch nie mit einem halben Zentner auf dem Rücken unterwegs war und dessen Füße dann Blasen bilden. So weit wird es aber gar nicht kommen. Wie ich meine erfahrenen Mitreisenden kenne, gehen wir die Sache ganz entspannt an. :-)
Ich freu mich drauf!
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 Name:Thomas
 Datum:Samstag August 5 17:23:23 2006
So funktioniert Politik in der Ukraine: erst streiten sie sich und nennen das (Orangene) Revolution und dann verbrüdern sie sich und nennen es (Parlamentarische) Demokratie. Nun ja, uns kann es nur nutzen. Das erstere brachte uns die Visafreiheit und das zweite eine hoffentlich unbeschwerte Reise in einem Land, das seinen Ausgleich gefunden hat. Die ehemaligen Kontrahenten Juschtschenko und Janukowitsch haben sich nun lieb. Der eine ist der Präsident, der andere der Ministerpräsident. Bei so viel Brüderlichkeit ist kein Platz mehr für Frau Timoschenko. Möge es den Menschen dienen.

www.tagesschau.de
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 Name:Thomas
 Datum:Samstag Juli 22 17:23:00 2006
Das letzte Vortreffen der Ukrainefahrer war zum einen nüchterne Bilanz. Es ist zu den ursprünglichen Wanderfalken auch nicht ein einziger hinzugekommen. Zwar gab es einige schüchterne Anfragen, aber leider kein echtes Engagement. So bleibt es dann eben leider bei drei Mitstreitern. Das mag man bedauern, wir aber entschlossen uns, daß so hinzunehmen und eben unterwegs ganz viele neue Menschen kennenlernen zu wollen und im übrigen die Vorteile, die eine kleine Gruppe ja durchaus bietet, voll auszunutzen. Wir passen eben auch mal alle in ein Taxi oder auf einen Eselkarren.

Zum anderen haben wir unsere Reiseroute schon ziemlich präzise definiert. Auch das geht zu dritt recht einfach und niemand trittet nur hinterher. Jeder nannte seine Ziele und ein, zwei drei stand unser Plan. Über Rostock udn Bützow geht es nach Stettin. Von dort mit dem über Pfingsten erprobten Nachtzug nach Krakau. Ein Stück weiter liegt auch schon die Grenze zur Ukraine und unsere erste richtige Station: Lemberg (Lwow) die Perle Galiziens. Das nächste Ziel wird die Hauptstadt Kiew sein, mit einem Abstecher zum traurig berühmten Atomunglücksreaktor Tschernobyl. In Richtung Süden wollen wir einige Tage auf dem Dnepr schippern bis tief ins Kosakengebiet bei Saporischja. Von dort ist es nur ein kurzer Sprung zur Halbinsel Krim und zum Schwarzen Meer. Zurück geht es dann quer durch die Westukraine und vielleicht noch durch die wilden Ostkarpaten, wieder über Krakau, Stettin, Bützow...

Ansonsten genossen wir von Freitag auf Samstag die Gastfreundschaft des zweiten Pepelower Durchgangs und möchten uns auf diesem Wege dafür bedanken!
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 Name:Thomas
 Datum:Samstag Juli 1 18:30:11 2006
Während die deutsche Mannschaft gegen die argentinische gewinnen konnte, mußte die ukrainische Mannschaft gegen die italienische eine Niederlage einstecken. Vielleicht ist besser so. Dann sind die deutschen Jungs wenigstens nicht die bösen Jungs gewesen. Und "wir" können sogar noch die guten Rächer werden, wenn wir die italienischen Weltmeisterträume beenden. Das würde uns bei unserer Reise sicher die eine oder andere extra Einladung einbringen.
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag Juni 29 07:39:53 2006
Und allein für den EInzug ins Viertelfinale bekommt jeder einzelne Spieler eine Prämie von 267.000 Euro! Für das Finale würde das sogar auf 809.000 Euro pro Nase anwachsen!!! (Quelle: ARD-Morgenmagazin). Dafür muß eine ukrainische Oma verdammt lange stricken. Und ich schätze mal, wir werden - wie schon in Russland 2004 - eine Menge arme Omas sehen...
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 Name:Timmi
 Datum:Dienstag Juni 27 14:23:34 2006
Da hat die Ukraine ja gestern die Eidgenossen mit 3:0 ordentlich weggeputzt. Da hoffe ich dann für euch, dass Deutschland bei der WM nicht noch in die Lage kommt der Ukraine die Freude zu verderben. :-) Aber bestimmt sind sie neben guten Gastgebern ja auch gute Verlierer...hoffe ich zumindest für euch. Viele Grüße aus dem "Backofen" Hanoi sendet euch Timmi
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 Name:Thomas
 Datum:Freitag Juni 23 19:18:32 2006
Es soll ein schwaches Spiel gewesen sein, aber mit einem Elfer zum 1 zu O gegen Tunesien kommt die Ukraine ins Achtelfinale.
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag Juni 22 21:44:55 2006
Wie kam ich auf die Ukraine als Reiseziel? Meine Oma und ihre Schwester sind Anfang des Jahres innerhalb einer Woche gestorben. Geboren sind sie 1914 und 1916 in der Ukraine, in der Nähe von Melitopol etwas nordwestlich der Krim. Damals lebten in der Gegend bereits seit etwa einem Jahrhundert viele tausend Deutsche in eigenen Dörfern. Aber die Versprechungen, mit denen die ursprünglich schwäbischen Siedler angelockt wurden, verblasten langsam. Die Steppe war zwar nun fruchtbares Ackerland aber natürlich längst verteilt, die Steuern wurden raufgedreht, die Freiheiten heruntergeschraubt und schließlich wurde gar zum Militär eingezogen und so weiter. Also wanderten einige meiner Verwandten schon vor dem ersten Weltkrieg nach Kanada aus. Meine Urgroßeltern blieben jedoch bis unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg, konnten dann aber mit deutschen Truppen in Richtung Westen reisen und das war ihr Glück. Wer blieb verhungerte in den Wirren der nachfolgenden Bolschewistenherrschaft und andere wurden später nach Sibirien und Kasachstan deportiert. Nun will ich nachschauen, ob noch Würzelchen in der Gegend sind und etwas Erde vom Grab meiner beiden Damen an den Ort ihrer Herkunft streuen.

Wohin (und warum) in der Ukraine wollt Ihr reisen?
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 Name:Thomas
 Datum:Montag Juni 19 20:13:38 2006
Durch ein sauberes 4 zu 0 der Ukraine gegen Saudi Arabien ist nun wieder alles offen in der Gruppe H!
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 Name:Thomas
 Datum:Mittwoch Juni 14 19:45:37 2006
Oje, die Ukraine hat heute ihr allererstes Fußball-WM-Spiel ziemlich versemmelt, mit 0 zu 4 gegen Spanien. So wird das aber nichts...
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 Name:Michael
 Datum:Sonntag Juni 11 21:36:22 2006
Hallo, soeben haben wir DEN Reiseführer der Reiseführer überhaupt bestellt. Der Lonely Planet Ukraine ist auf dem Weg zu uns und damit haben wir einen ungeahnten Schatz an Reisezielen aktuellen Informationen mit deren Hilfe wir die Tour jetzt durchplanen werden. Wer hat noch Stationen die wir besuchen sollten?
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 Name:Thomas
 Datum:Samstag Mai 27 15:51:16 2006
Heute lag ein fettes Werbeheft im Briefkasten, rund um die Fußball-WM. Interessiert mich ja eigentlich nicht so wirklich, aber interessant fand ich es dann doch: die Ukraine ist das erste Mal dabei. Das Team hat aber hervorragende Chancen sich in der Gruppe H zu qualifizieren. 32 Teams kommen nach Deutschland und nur eines (!) hat sein Quartier in Ostdeutschland (Potsdam) aufgeschlagen. Ihr ahnt es: die Ukraine. Sehr symphatisch! Das gibt Druck auf mindestens einen von meinen beiden Daumen.
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 Name:Thomas
 Datum:Freitag Mai 26 17:53:28 2006
Wer noch Wanderklamotten braucht, kann sich ab dem kommenden Mittwoch bei ALDI eindecken. Mehr muß man wirklich nicht ausgeben!

Das man wandern könnte, nur mit teuren und speziellen Jacken, Schuhen, Rucksäcken oder Zelten, ist ein Märchen der entsprechenden Hersteller und der abhängigen Medien (zum Beispiel sind Reisemagazine abhängig von den Werbeanzeigen der Hersteller).

Natürlich spielt die Ausrüstung schon eine Rolle, aber eben teuer muß sie nicht sein. Ich gebe gerne Ratschläge und am besten ist es, bis zur ganz großen Reise viele kleine Wochenenden schon mal probehalber unterwegs zu sein. Also auf!
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag Mai 18 23:19:56 2006
Ja, Michael, vielleicht sollten wir noch eine richtig gute Pressemitteilung zusammenstellen. Und vor allem an der Uni entsprechende Aushänge machen und überall da, wor junge Leute ihren Urlaub nicht von den frühen Schulferienterminen abhängig machen müssen. Ideen?
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 Name:Michael
 Datum:Donnerstag Mai 18 23:09:33 2006
Hallo, endlich halte ich die Ukraine-Ausschreibung ausgedruckt in meinen Händen. Ausgefüllt und abgeschickt, als Besonderheit vermerkt: "Proviantmeister". Da kann nichts mehr schiefgehen. Wer ist noch mit dabei?
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 Name:Thomas
 Datum:Samstag Mai 13 19:58:27 2006
Zum heutigen Abend noch ein kleiner Fernsehtip: "Die Todeself", 21:00 Uhr auf Phoenix:

"Ein Fußballspiel auf Leben und Tod - Bei diesem Match kam es zum Fußballgipfel zwischen Unterdrückern und Unterdrückten. Claus Bredenbrock setzt Dokumente, Spielfilmausschnitte und die Erinnerungen der letzten noch lebenden Zeitzeugen, darunter zahlreiche Angehörige der ukrainischen Spieler, zu einem bewegenden Mosaik zusammen. Die beiden Mannschaften trafen am 9. August 1942 im Zenit-Stadion in Kiew aufeinander. Fast ein Jahr zuvor, am 19. September 1941, war die Wehrmacht in Kiew einmarschiert. Innerhalb von zwei Tagen brachten Sonderkommandos fast 34.000 Juden um. 630.000 sowjetische Soldaten wurden zu Kriegsgefangenen. Die Deportation der Juden und der Abtransport ukrainischer Zwangsarbeiter nach Deutschland liefen auf Hochtouren. Kiew hungerte. An Fußball war unter diesen Umständen eigentlich nicht zu denken. Was die Deutschen nicht wissen konnten: Hinter der Betriebsmannschaft (Bäckerei III) verbargen sich die Topspieler der damals schon überragenden Kiewer Clubs Dynamo und Lokomotive, die offiziell nicht mehr spielen durften. Doch der FC Start durfte mit mehreren Garnisons- und Soldatenmannschaften an einer kleinen Meisterschaftsrunde teilnehmen. Tage zuvor hatte er bereits eine Luftwaffen-Elf mit 5:1 vom Platz gefegt. Die Deutschen sahen dieses Spiel jetzt als Revanche an."

Nachtrag: Superspannend. Was im Film zwar nicht gesagt wurde, aber nicht weiter verwundert: Hollywood hat das Ganze natürlich auch verfilmt, nur da war das natürlich eine Elf aus allierten Kriegsgefangenen, siehe: hier. Logisch, daß dort auch das Ende ein anderes ist, als im Original.
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 Name:Thomas
 Datum:Samstag Mai 13 10:16:10 2006
Gestern haben Marcus und ich die Vorabinformation für unsere Fahrt gestaltet, ausgedruckt, gefaltet und eingetütet. Ab heute dürften einige hundert potentielle junge Wanderfalken staunend eine Menge zu lesen bekommen (weil da im Brief noch gleich ein paar Ausschreibungen mehr drin waren) und wir hoffen, sie sind begeistert von den Wanderfalken und der Idee unserer diesjährigen Fahrt kreuz und quer durch die Ukraine. In die Vorabinformation haben wir auch noch einige grundsätzliche Gedanken zu den Wanderfalken reingeschrieben (einfach oben die PDF downloaden [ 242 kB ] und sich durchlesen) und den üblichen Anmeldecoupon in eine Art Fragebogen umfunktioniert. Mal sehen, wie das Echo ist...
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 Name:Marcus
 Datum:Freitag April 28 17:32:16 2006
Unbedingt, diese Gelegenheit müssen wir nutzen! Wer möchte sich bereit erklären einen entsprechenden Text zu verfassen? Ich selbst könnte es frühestens am Dienstag versuchen, bis dahin ist meine Zeit komplett ausgebucht.
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 Name:Thomas
 Datum:Donnerstag April 27 15:21:28 2006
Von Petra erfahre ich, daß Ende nächster Woche wieder ein Brief an alle im Postverteiler herausgeht. Da wird dann auch dringend eine Information zur Wanderfalkenfahrt dabei sein. Das muß nicht gleich eine Ausschreibung sein, aber etwas zum in der Hand halten.
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 Name:Thomas
 Datum:Mittwoch April 26 20:03:42 2006
Heute vor zwanzig Jahren explodierte der vierte Reaktorblock im nordukrainischen Tschernobyl. 500 mal stärkere Strahlung als die Hiroshimabombe. Seither ist es auch ein Symbol für das bald implodierende Sowjetreich. Die meisten von den Doberaner Falken haben das damals sicherlich noch nicht miterlebt, ich dagegen schon. Heute sind Radio und Fernseher voll von Sendungen über die damaligen Vorgänge und die Nachwirkungen des Reaktorunglücks und dem Ende vom Traum der friedlichen Nutzung der Kernenergie und dem Trug von Sicherheit. Was hat das mit unserer Ukrainefahrt zu tun? Mal sehen...
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 Name:Marcus
 Datum:Dienstag April 25 15:08:44 2006
Das sind bestimmt sehr aufschlussreiche Sendungen! Eine Aufzeichnung wäre wirklich prima, allerdings werde ich das nicht tun können. Wer von unseren technisch versierten Leuten möchte sich freiwillig melden??? :-)
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 Name:Thomas
 Datum:Montag April 24 21:38:42 2006
Morgen am 25.04. zwischen 20:15 und 21:00 Uhr auf WDR gibt das eine Reportage über die Ukraine unter dem Titel "Zwischen Krim und Karpaten: Ruslana, die sympathische Siegerin des Eurovision Song Contest 2004, führt durch die wilde Landschaft und die einzigartige Tierwelt ihrer Heimat: Bären und Wölfe streifen durch die schroffen Gipfel der Karpaten, seltene Hirsche und freche Ziesel bevölkern die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer. Ruslanas Image als naturverbundene Powerfrau ist authentisch. Sie fühlt sich auf dem Rücken eines Pferdes genauso wohl wie auf der Bühne, genießt einen Tauchgang mit Delfinen ebenso wie den Applaus des Publikums. Wer könnte die Natur der Ukraine besser präsentieren als sie!" (Text von wdr.de) Die Wiederholung ist dann am 28.04. zwischen 14:00 und 15:00 Uhr.

Und etwas spezieller wird es heute von 22:45 bis 23:30 im BR zum Thema "Deutsche Spurensuche in der Ukraine - Zwischen Odessa und Kiew: 1805. Nach den verheerenden Zerstörungen der Napoleonischen Feldzüge in Süddeutschland entscheiden sich viele Bauern, Händler und Handwerker zur Emigration. In einfach zusammengezimmerten Ruderbooten fahren sie Donau abwärts bis zum Schwarzen Meer. Viele lassen sich in der Gegend des neu gegründeten Hafens Odessa nieder. Es entstehen die Kolonien Großliebenthal, Glückstal, Beresan und Kutschurgan." (Text von br-online.de), Wiederholung am 26.04. 2:10 bis 2:55.

Ob das wohl jemand von uns (digital) aufzeichnen kann?
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