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Einfluß nehmen
Was kann ich schon tun?
Dem braven Bürger fallen sofort die Wahlen ein:
- Europawahl am 13.06.1999, nächste 2004
- Bundestagswahl (indirekt Bundesrat) am 27.09.1998, nächste 2002
- Landtagswahl (indirekt Bundesrat) am 27.09.1998, nächste 2002
- Kreistagswahl am 13.06.1999, nächste 2004
- Direktwahl des Landrats, erstmalig am 06.05.2001
- Gemeindewahl am 13.06.1999, nächste 2004
Und anderen fällt dann vielleicht noch die nächste Demo ein.
Dabei gibt es daneben noch weitere Möglichkeiten politischen Einfluß zu nehmen! Zum Beispiel:
- Leserbriefe/Höreranrufe bei den Massenmedien
- Mitgliedschaft in Bürgerinitiativen und Aktionsbündnissen
- Mitgliedschaft in Verbänden, zum Beispiel der Grünen Liga
- Mitgliedschaft in Parteien
- Teilnahme bei öffentlichen Auslegungen
- Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretungen (ab 14 Jahren möglich!) und Bürgerfragestunde des Kreistages
- Schreiben an die gewählten Abgeordneten, bzw. an Fachausschüsse
- Schreiben an die Mitglieder der Landes- und Bundesregierung
- Schreiben an den Bürgerbeauftragten des Landes
Adresse: Büro des Bürgerbeauftragten, Johannes-Stelling-Straße 14, 19053 Schwerin, 0385/5252709
Der Bürgerbeauftragte hat außerdem regelmäßig Sprechtage in der Kreisverwaltung 18209 Bad Doberan, August-Bebel-Straße 3, Haus 2, Termin telefonisch über Frau Rozycki: 038203/60281
- Petitionen an die Petitionsausschüsse des Land- und Bundestages
Vorsitzende des Petitionsausschusses des Bundestages: Heidemarie Lüth; 1998: 16.994 Neueingänge an Petitionen
- Eingaben beim Bundespräsidenten
- Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht
"... Vor allem muß die junge Generation stärker als bisher von klein auf in demokratische Lebensformen und soziales Verhalten hineinwachsen können. Familie und Schule sollen beides vorleben, Erfahrungen damit weitergeben und Bewährung möglich machen. Jugendliche sollen erleben, daß sie gebraucht werden und etwas leisten können, im Beruf, in der Gesellschaft, in der Demokratie. Jeder Jugendliche sollte die Möglichkeit haben, sich in Diensten für die Gemeinschaft, durch Patenschaften oder anderen Formen freiwillig zu engagieren.
An die Älteren gerichtet: Wir müssen die Jugend auch machen lassen, ihr Freiräume schaffen, Vertrauen schenken und Verantwortung in Gremien und Organisationen übertragen. Nur so werden wir ihre Begeisterungsfähigkeit und schöpferische Kraft für unsere Gesellschaft erhalten und stärken können und damit eine Brücke zwischen den Generationen bauen. ..."
[aus: GEMEINSAME ERKLÄRUNG von Bundespräsident Johannes Rau und der drei ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, Richard von Weizsäcker und Walter Scheel anläßlich der 50. Wiederkehr der Wahl des ersten Bundespräsidenten am 12. September 1949]
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