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Worte: Jakob Audorf, 1864 Weise: Rouget de lIsle, 1792 1. Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet, zu unsrer Fahne steh allzuhauf! Wenn auch die Lüg uns noch umnachtet, bald steigt der Morgen hell herauf, bald steigt der Morgen hell herauf! Ein schwerer Kampf ists den wir wagen, zahllos ist unsrer Feinde Schar. Doch ob wie Flammen die Gefahr mög über uns zusammenschlagen, nicht fürchten wir den Feind, stehn wir im Kampf vereint! Marsch, marsch, marsch, marsch und seis durch Qual und Not, für Freiheit, Recht und Brot! 2. Von uns wird einst die Nachwelt zeugen, schon blickt auf uns die Gegenwart. Frisch auf, beginnen wir den Reigen, ist auch der Boden rauh und hart, ist auch der Boden rauh und hart. Schließt die Phalanx in dichten Reihen! Je höher uns umrauscht die Flut, je mehr mit der Begeisterung Glut dem heiligen Kampfe uns zu weihen, nicht fürchten wir den Feind, stehn wir im Kampf vereint! Marsch, marsch, marsch, marsch und seis durch Qual und Not, für Freiheit, Recht und Brot! 3. Auf denn, Gesinnungskameraden, bekräftigt heut aufs neu den Bund, daß nicht die grünen Saaten gehn vor dem Erntefest zugrund, gehn vor dem Erntefest zugrund. Ist auch der Säemann gefallen, in guten Boden fiel die Saat, uns aber bleibt die kühne Tat, heil aber bleibt die Tat, heilges Vermächtnis sei sie allen. Nicht fürchten wir den Feind, stehn wir im Kampf vereint! Marsch, marsch, marsch, marsch und seis auch bis zum Tod! Denn unsre Fahn ist rot!
zum Refrain gibt es auch die Version:
1.-3. Nicht zählen wir den Feind, nicht die Gefahren all! Der kühnen Bahn nun folgen wir, die uns geführt Lasalle!
Nach der "Marseillaise" gedichtetes Lied von Jakob Audorf 1864 für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) geschrieben. Eines der beliebtesten Arbeiterlieder im 19. Jahrhundert.
Zum traditionellen Erbe der Falken gehören Lieder. Darunter entstammen viele der internationalen Arbeiterbewegung. Kennst Du Falkenlieder und vor allem, würdest Du sie singen?
Danke!