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Worte: Leonid Petrowitsch Radin Übersetzung: Hermann Scherchen (1918) Weise: Russische Volksweise A D A 1. Brüder, zur Sonne, zur Freiheit, D E A Brüder, zum Lichte empor! D A (F#) Hell aus dem dunklen Vergangnen Hm E A leuchtet die Zukunft hervor. 2. Seht, wie der Zug von Millionen endlos aus Nächtigem quillt, bis eurer Sehnsucht Verlangen Himmel und Nacht überschwillt! 3. Brüder, in eins nun die Hände, Brüder, das Sterben verlacht! Ewig der Sklaverei ein Ende, heilig die letzte Schlacht!
Den Text schrieb der junge Revolutionär Leonid P. Radin 1897 in einer Kerkerzelle in Moskau. Der Dirigent Hermann Scherchen lernte das Lied, das in den beiden russischen Revolutionen 1905 und 1917 eine bedeutende Rolle spielte, in russischer Gefangenschaft kennen. In Deutschland wurde es erstmals am September 1920 vorgetragen.
Zum traditionellen Erbe der Falken gehören Lieder. Darunter entstammen viele der internationalen Arbeiterbewegung. Kennst Du Falkenlieder und vor allem, würdest Du sie singen?
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