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Worte: Martha Müller-Grählert (20.12.1876 - 18.11.1939) Weise: Simon Krannig D G 1. Wo de Ostseewellen trecken an den Strand, D wo de gele Ginster bleugd inn Dünensand, G wo de Möven schriegen A7 E7 A grell int Stormgebruus, A7 D da is mine Heimat, da bün ick to Hus. 2. Well- und Wogenrauschen wier min Weigenlied, un de hohen Dünen sehgn min Kinndertid, sehgn uck all min Sehnsucht un min heit Begehr, in de Welt to fleigen oewer Land un Meer. 3. Woll hät mi dat Lewen dit Verlangen stillt, hät mi allens gewen, wat min Herz erfüllt. Alles is verswunnen, wat mi quält un drew, hev dat Glück nu funnen, doch de Sehnsucht blev. 4. Sehnsucht na min ferne, schöne Heimatland, wo de Ostseewellen trecken an den Strand, wo de Möven schriegen grell int Stormgebrus, denn da is min Heimat, da bün ick to Hus.
Dieses Lied gilt auch als das "Friesenlied" und beginnt folglich: "Wo de Nordseewellen ... ". Friesen haben in der vierten Strophe "Sehnsucht na dat lütte, kahle Inselland, ...". Aber, liebe westdeutschen Schwestern und Brüder, im Original waren und bleiben es die "Ostseewellen". :-)
Zum traditionellen Erbe der Falken gehören Lieder. Darunter entstammen viele der internationalen Arbeiterbewegung. Kennst Du Falkenlieder und vor allem, würdest Du sie singen?
Danke!