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Mai 1999  

[nix]
Hier kannst Du Deine eigenen Neuigkeiten hinzufügen!
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Inzwischen stehen hier natürlich keine Neuigkeiten im eigentlichen Sinne.
Vielmehr ist eine Art "Tagebuch" des Kreisverbandes daraus geworden. :-)
 
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 31.05.99
Vormittags tagte das Aktionsbündnis. Und weil das eigentlich immer am 1. Montag des Monats ist, nur irgendwie vorverlegt, haben wir das doch glatt verpaßt. Pech. :-)

Große Telefonaktion der "Wanderfalken". Bis zum heutigen Tage haben sich 13 ernsthafte Interessenten gefunden. Das kommende Wochenende soll zur gemeinsamen Vorbereitung ernsthaft genutzt werden. Ein Kompass soll mitgebracht werden.

Die zweite Ausgabe der "anschläge" erreicht das Büro. Der Informationsdienst hat zwar 36 Seiten, gefüllt mit den Entscheidungen und Beschlüssen der stattgefundenen Bundeskonferenz.

Der Stadtjugendpfleger hatte ab 18.00 Uhr zum Halbjahrestreffen der Doberaner Jugendarbeiter. Andere Träger schicken ihre Hauptamtlichen. Wir kommen mit einer guten Mischung. Ein Polizist berichtet ausführlich und sehr anschaulich über die Drogenszene im Lande. Übrigens passend zum heutigen Weltnichtrauchertag der WHO (Weltgesundheitsorganisation).

Ab 19.30 Uhr Treffen wegen der weiteren Nutzung von Räumlichkeiten durch die Doberaner Kindergruppe. 20 Minuten mußten wir Fragen beantworten, dann den Raum verlassen. Die Debatte muß ziemlich spannend gewesen sein, denn die knapp 15 Anwesenden brauchten dafür ziemlich lange. Bis zum Sommer ist die Nutzung wie gehabt möglich, wenn auch ab nun gegen Bezahlung. Da bleibt uns wohl nur, uns bis zum Sommerferienende nach anderen Räumlichkeiten umzusehen. Am späten Abend gibt es dafür sogar schon einen ersten Vorschlag. Das wäre allerdings etwas außerhalb des Zentrums.

Heute ist "offizieller" Redaktionsschluß der kommenden "Pinnwand". Wer noch Texte auf der Platte hat, sollte sie schnell an Lennert senden!

[Petra:] " Heute lud der Stadtjugendpfleger alle Verbände und Vereine zu einem Gespräch ein. Als erstes hielt ein Polizist einen Vortrag über Drogen. Dieser war sehr interessant, dauerte aber zu lange. Der Stadtjugendpfleger hatte nicht viel zu berichten. Die Stadt hat ihren Haushaltsplan noch nicht bestätigt, aber Förderungen soll es noch geben. "

.  28.- 30.05.
Zweite Helferschulung für das Sommerzeltlager bei Hameln. Vielleicht schreibt noch jemand einen Bericht.

.  30.05.99
Fahrplanumstellung. Der Sommer beginnt also auch bei der Bahn.

[Petra:] " Bin noch mal zur Helferschulung gefahren, um restliche Lebensmittel abzuholen und Leute zum Bahnhof zu bringen. "

.  29.05.99
[Presseecho vom 29.05.99] Richards Artikel erscheint also doch noch - in der Regionalausgabe des "Vorwärts", Mitgliederzeitung der SPD. Andere Zeitungen haben unsere Pressemitteilung wohl leider gleich in die Tonne gekickt.

Kleines Werkwochenende ab 10.00 Uhr im Büro, anschließend Kurzbesuch bei der Helferschulung

Hansa sichert durch ein 3:2 auswärts den Klassenerhalt. Beim Profifußball geht es zwar ausschließlich um Geld und von daher sollte man sich nicht allzu sehr begeistern. Aber das es die einzige Mannschaft des Ostens mal wieder geschafft hat, ist schon in Ordnung.

.  28.05.99
Letzter Schultag an einigen Realschulen im Lande. Andere müssen noch etliche Tage länger die Schulbank drücken.

[Petra:] " Bin Nachmittags zur Helferschulung gefahren. Die Teilnehmerzahl war nicht so hoch an diesem Wochenende. "

.  27.05.99
[Presseecho vom 27.05.99] Nun steht auch endlich etwas zum Zeltlager bei Hameln in der Zeitung.

Stichtag für die Anmeldung zur Lapplandwanderung. Wie erwartet sind es doch etliche weniger, als sich ursprünglich interessierten. Hoffentlich war es nicht die Aufforderung mehr selber aktiv bei der Vorbereitung zu sein, die abschreckte.

[Petra:] " Einkauf für Wochenende und Besuch bei Rambo. Die Ausgaben der Pfingstradwanderung haben wir abgerechnet und über die Fahrt gesprochen. "

.  26.05.99
In der Nacht ein Anruf von Bashi. Unsere Seiten sind nicht mehr erreichbar. Hektische Suchen nach den Ursachen. Via FTP und Telnet kommt man an die Seiten heran, via WWW aber nicht, selbst unter Nutzung der IP-Nummer nicht. Bisher haben wir nur die Antwort, daß es eigentlich funktionieren müßte.

[Petra:] " Die Ferien rücken immer näher, war bei der "Barmer", um Werbeartikel zu bestellen. [Wir sammeln von vielen Firmen deren kostenlose und sinnvolle Werbeartikel. Die nehmen wir im Zeltlager zum Basteln oder als kleine Preise.] "

.  25.05.99
Letzter Tag der Pfingstferien. Auch die Schwedenfahrer kehren wieder. Leider gibt es nicht nur gute Nachrichten. Doch diese gilt es nun in Ruhe zu sammeln und auszuwerten. Überstürzte Schlüsse helfen uns nicht. [aus Marias Tagebuch der Pfingstwanderfahrt:] " Um 8.00 Uhr morgens fuhr unsere Fähre die "Skåne" von Scandlines. Wir fuhren nur 5½ Stunden. Es war eine schöne Überfahrt. Und dann waren wir auch schon wieder im Hafen von Rostock. Nun ging es ganz schnell. Noch ein Gruppenfoto und dann verlief sich alles in vier verschiedene Richtungen. Zuhause mußte ich erst einmal duschen und dann bin ich nur noch ins Bett gefallen und habe bis zum nächsten Morgen geschlafen und nochmal von diesem Abenteuer geträumt.
Bis zum nächsten Abenteuer  
mit den Falken  
Freundschaft  
Maria "
Siebentes Treffen der Doberaner Kindergruppe.

Die Sitzung des Vorstandes des Kinder- und Jugendringes fällt auch in dieser Woche aus. Es kann nur spekuliert werden, daß es noch keine neuen Erkenntnisse zur Sache (siehe 11.05.) gibt.

[Petra:] " Eine Hamelnpressemitteilung ist an alle Zeitungen rausgegangen, um noch mal Werbung zu machen. "

.  24.05.99
[aus Marias Tagebuch der Pfingstwanderfahrt:] " Erstmal wird ausgeschlafen. Das Wetter ist super. DIe anderen machen sich schon nach dem Frühstück auf den Weg, da sie ja laufen müssen. Wir machen uns noch lecker Nudeln mit Tomatensauce und Würstchen, bevor es wieder los geht. Ich weiß nicht mehr, wann wir in Trelleborg angekommen sind. Lange hat es jedenfalls nicht gedauert. Dort liefen wir dann zu McDonald’s, wo Andy sehnsüchtig den blonden Schwedinnen nachschaute. Den Abend verbrachten wir mit Volleyball spielen und in der Stadt umher laufen ... "

.  23.05.99
[aus Marias Tagebuch der Pfingstwanderfahrt:] " Wir standen um 8.00 Uhr auf und aßen leckeres Frühstück, sogar mit Marmelade und Toastbrot. Das andere Brot war leider schon verschimmelt. Unterwegs mußten wir also irgendwo noch Brot kaufen. Um 9.00 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg zu den anderen. Wir hatten totalen Gegenwind, böig bei 4 bis 5 Windstärken. Doch leider sollte nicht alles so gut werden, wie es aussah. Ein Fahrrad hatte eine so große 8 (Acht) im Hinterrad, daß das Rad immer an den Fahrradrahmen stieß. Und so kann man kein Fahrrad fahren. Er mußte also schieben. Später kamen wir dann auf die Idee, daß einer das Fahrrad mit seinem Fahrrad mitnimmt, einer sich auf die Stange eines anderen Fahrrads setzt und so keiner mehr laufen muß. Um 12.00 Uhr kamen wir endlich bei den anderen an. Wir kochten uns erst mal unseren Haferbrei und fuhren dann um 15.00 Uhr weiter. Die anderen hatten schon vorgeschoben, doch wir hatten sie recht schnell wieder ein.
In Böste stellten wir dann unsere Zelte wieder auf. Die anderen erreichten uns ca. 3 Stunden später.
Jede Kochgruppe zauberte sich irgendein Essen und wir spielten wie jeden Abend noch eine Runde Volleyball und erzählten bis in die Nacht. "

.  22.05.99
[aus Marias Tagebuch der Pfingstwanderfahrt:] " Um 10.00 Uhr waren alle Zelte abgebaut und es fing an zu regnen. Doch kein Problem für uns. Wir zogen unsere Regensachen an und hatten Rückenwind bei Windstärke 3-4. Doch leider kamen wir wieder nicht richtig vorwärts. Eine Person hatte 10 cm hohe ... Schuhe an und konnte überhaupt nicht Fahrrad fahren. Da die Gruppe immer so stark wie ihr schwächstes Glied ist, fuhr diese Person vorne. Schrecklich für alle, die hinter ihm fahren mußten. Dieses ständige Anhalten und Anfahren raubt echt jedem den Nerv und dazu noch dieser Regen. Irgendwann kam entlang der Küstenstraße ein kleines Dorf, wo ein Dach mit Bänken war. Dort kochten wir uns dann Tütensuppen zum Mittag. Lecker lecker!!!
Nachdem wir alles aufgegessen hatten und den Trangia-Kocher geputzt hatten, beschlossen 8 Mann sich von der Gruppe zu trennen und nach Ystad zu fahren. Es waren noch ca. 15 km. In Ystad war es schön und die Sonne kam auch endlich noch mal raus. Wir kauften noch Brot und Zucker und ich kaufte ein Ei, da es zum Mittag Haferbrei geben sollte. Und da gehört einfach ein Ei ran. Wir zelteten kurz nach Ystad in der Richtung, aus der wir kamen, da wir am nächsten Morgen ja die anderen wieder abholen wollten.
Wir sahen noch einen schönen Sonnenuntergang am Strand und sangen uns im Zelt dann in den Schlaf. "

.  21.05.99
Heute wird "play mobil" ® (siehe www.playmobil.de) auf den Tag genau 25 Jahre alt. Oder war da noch was?

Eine kleine Runde trifft sich im Büro. Gemeinsam werden die Arbeitsrichtlinien der beiden Ringe weiter verfeinert. Auch die Ausschreibung für die Kinderfreizeit zum Thema "Umwelt" nimmt erste Form an.

[aus Marias Tagebuch der Pfingstwanderfahrt:] " ... [ein Teilnehmer fiel ziemlich aus der Rolle] ... Die Entscheidung ist klipp und klar. Der wird wieder nach Hause geschickt. Doch wie? Wir haben nur eine Person [es sind zwei] über 18 Jahren. Also die Eltern anrufen! Die Fähre hat angelegt. Es bietet sich uns ein schöner Blick auf Trelleborg. Doch es ist ziemlich kühl und von Sonne ist auch nichts zu sehen. Während Rambo und Andy mit dem ... auf der Fähre bleiben, fahre ich mit dem Rest zum "tull" (Zoll) und warte dort. Es ist kalt und alle sind müde. Es dauert eine Weile bis die anderen ankommen. An einer Tankstelle gönne ich mir erstmal einen Kaffee. Nach 2 Stunden an der Tankstelle bittet uns die Tankwärterin höflich, doch bitte das Gelände zu verlassen. Wir ziehen weiter auf eine Wiese. Um 13.00 Uhr mit der Fähre sollen die Eltern ... ankommen. Wir überlegen uns mit den anderen weiter an einen Strand zu fahren, während Andy mit ... am Fährhafen wartet.
Am Strand ist es lustig. Wir spielen Volleyball und einige gehen baden. Dann kochen wir uns Wasser für unsere 4-Minuten-Terine. Das Zeug hat so ekelhaft geschmeckt, daß ich noch den ganzen Nachmittag davon aufstoßen mußte.
Dann endlich so gegen 14.00 Uhr kam Andy endlich. Die Fahrt konnte weiter gehen. Doch was war das? Ständig "stop and go" - schrecklich! Ich fuhr in der Mitte mit einer Trillerpfeife um den Hals. Ganz hinten fuhr Rambo als Schlußlicht und Andy war Frontfahrer, doch leider zu schnell.
Immerzu war was mit den Fahrrädern, bis ein Fahrrad so kaputt war, das sie schieben mußten. Wir fuhren weiter, wieder zurück an den Strand, wo wir erst einmal ins Wasser sprangen, um uns abzukühlen. Einige bauten schon ihre Zelte auf, doch dann kam ein Mann, der uns mitteilte, daß der Strand Privatgrundstück war. Und so mußten sie alles wieder abbauen und wir fuhren weiter.
In Böste trafen wir dann die wieder, die geschoben hatten, und wir bauten dort auf einer Wiese unsere Zelte auf.
Mit einmal stellten wir fest, daß einer fehlte. Oh nein, das hatte gerade noch gefehlt.
Andy fuhr die Strecke noch mal ab, doch nichts zu machen. Am Imbißstand in Böste hatte man ihn als letztes gesehen. So blieb uns nichts anderes übrig, als die Polizei zu rufen.
Die Polizisten waren sehr nett. Wir kramten unser Englisch raus und versuchten ihnen alles Wichtige mitzuteilen. Doch leider hatten sie beim Abfahren der Straßen keinen Erfolg und so fragten sie bei der Paßkontrolle nach, ob er vielleicht nach Hause gefahren ist.
Ansonsten spielten wir noch Volleyball und gingen dann schlafen. Streßig genug war der Tag ja gewesen. Doch das Wetter war toll und wir hatten alle Sonnenbrand. "


[Petra:] " Heute kamen die Zuwendungsbescheide vom Land für die Sommerfahrten. Die Summe pro Tag hat sich gegenüber dem Vorjahr sogar erhöht. "

.  20.05.99
[Presseecho vom 20.05.99] Die Doberaner Gruppe in Text und tollem Bild auf der ersten Seite der Lokalausgabe der Ostsee-Zeitung. Einziger Wermutstropfen ist die Markung als SPD-Jugendorganisation. Ein Anruf bei der Redakteurin rückt das zwar richtig, aber was einmal geschrieben stand ... Immerhin kann mit der Redakteurin abgemacht werden, das tatsächliche Verhältnis zur SPD in einem anderen Zusammenhang auch der Leserschaft zu erläutern.

Am späten Abend starten wir unsere Pfingstradtour durch Südschweden. Maria schrieb einen sechseinhalbseitigen Bericht, handschriftlich ...
Der ist inzwischen digitalisiert. Einige Passagen werden allerdings nicht zitiert, da einfach zu peinlich. Allerdings werden wir den vollständigen und ehrlichen Bericht bei künftigen Helferschulungen gemeinsam lesen und besprechen, welche Fehler offenbar begangen wurden. [aus Marias Tagebuch der Pfingstwanderfahrt:] " Nach dem Kontrollieren der "Check-Liste" ging es los zum Seehafen in Rostock, wo uns die Fähre "Mecklenburg-Vorpommern" nach Trelleborg in Südschweden bringen sollte. Am Fährhafen angekommen, war erst ein totales Durcheinander. Die Kochgruppen sollten sich finden und die Lebensmittel entgegen zu nehmen. Nach einer Weile klappte es auch und alle hatten ihren Teil der Lebensmittel verstaut. Dann ging es rauf auf die Fähre. Noch ein letzter Blick auf Rostock. Die Fähre legte genau 23.00 Uhr ab. Zuerst schauten wir uns die Fähre an, ein Kino, eine Art Disco und natürlich Duty- Free-Shop. Dann schauten einige von uns im Kino den Film "Lost in Space". Danach kam nichts mehr, da daß Kino auch als Ruheraum genutzt wurde. Ich ging schlafen ... "

[Petra:] " Besuch im Jugendamt bei Frau Tonkowski. Bei ihr findet man die nötige Unterstützung, die wir als Jugendverband brauchen. Sie gab Tips zur richtigen Bearbeitung unserer Förderanträge. "

.  19.05.99
Letzter Schultag der 12. Klassen. In Doberan ziehen die Abiturienten als Steinzeitmenschen durch die Stadt, unter dem Motto "Einsteinzeit". Viel Zeit zur Party bleibt aber nicht, denn schon am 26. steht die erste schriftliche Prüfung an.

Ursprünglich sollte es ihn nicht geben. Dann aber doch und nun ist es endlich so weit, der Brief an die Interessenten der "Wanderfalken" geht raus. Die Zeit bis zur Lapplandwanderung 03.-24.08. wird knapp, zumal man wohl kaum unvorbereitet durch den Norden wandern kann. Die ernsthaft Interessierten müssen sich darum bis zum Donnerstag, 27.05. ziemlich verbindlich anmelden.

Am Abend entscheidet Juliane die morgige Sitzung des Kreisvorstandes abzusagen. Auf der Tagesordnung sollte unter anderem auch der Bericht von der Bundeskonferenz stehen. Ein paar Dinge werden telefonisch auf den Weg gebracht.

.  18.05.99
Nun schon das sechste Treffen der Doberaner Kindergruppe. Heute soll es gemeinsam zur Lokalredaktion der Ostsee-Zeitung gehen.

Die Sitzung des Vorstandes des Kinder- und Jugendringes wird um eine Woche verschoben. Der Antrag an das Gericht (siehe 11.05.) wurde inzwischen abgeschickt.

Peters Kopiervorlagen der Ausschreibung zum Paddelwochenende an der Müritz kommt. Auch die Anmeldungen für Pfingstradwanderung trudeln langsam ein, immerhin 13. Noch aber steht nicht fest, ob sie überhaupt wie geplant durchgeführt werden kann. Am Abend dann die Entscheidung: Nicole übernimmt die Leitung. Prima!

[Petra:] " Das Jugendamt Rostock hat heute auch die Anträge für die Gruppenleitercard geschickt. "

.  17.05.99
Wird die Radwanderfahrt über Pfingsten stattfinden? Christian muß arbeiten. Wer wird nun die Führung übernehmen?

[Petra:] " Der Briefkasten war reichlich gefüllt. Einige Anmeldungen für die Sommerfahrten und Pfingsten kamen. "

.  16.05.99
in Arbeit 28. ordentliche Bundeskonferenz in Essen, vierter Tag [Thomas:]
  • Zeit ist verdammt knapp, daher nun dauernd Änderungen des Ablaufes
  • Anträge I1, F1, G1
  • Wahl der Bundeskontrollkommission
  • letzter Antrag D9 und Überweisung der anderen Anträge an den Bundesausschuß im Herbst
  • die Bundeskonferenz geht mit einem Lied zuende
  • Heimfahrt mit Manuela und Kai

.  15.05.99
in Arbeit 28. ordentliche Bundeskonferenz in Essen, dritter Tag [Thomas:]
  • wir erhalten unsere zweite Fahne
  • D1 und Wahl SJ-Leiter
  • D2 und Wahl F-Leiter
  • endlich Kontakt zu tschechischen Freunden
  • ...
  • Der neue Bundesvorstand ist nun komplett gewählt.

.  14.05.99
in Arbeit 28. ordentliche Bundeskonferenz in Essen, zweiter Tag [Thomas:]
  • Verabschiedung von Michael Vollert
  • C1 und Wahl des Bundesvorsitzenden
  • Aussprache zum Krieg im Kosovo
  • Motto: "Es ist zwar alles gesagt, aber noch nicht von allen."
  • Antragsschluß für Initiativanträge um 12.00 Uhr
  • Aussprache zum Krieg im Kosovo mit Beschluß
  • Anträge bis D4
  • Heidemarie Wieczorek-Zeul zu "Perspektiven sozilademokratischer Politik in der Regierungsverantwortung"
  • ECOSY (Camp im Herbst in der Toscana)

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 13.05.99
in Arbeit Am Nachmittag beginnt die 28. ordentliche Bundeskonferenz in Essen. Das "ordentliche" steht nicht im Gegensatz zu "unordentlich", sondern zu "außerordentlich". Das meint, daß es alle zwei Jahre, also regelmäßig eine Bundeskonferenz stattfindet. Einziger Doberaner Delegierter ist Thomas. Er berichtet im Folgenden von seinen Eindrücken. Wer möchte, kann unter www.sjd-die-falken.de, also auf der neuen Homepage des Bundesverbandes der Konferenz folgen. [Thomas:] Kurz nach Sechse und damit etwas eher als vereinbart, klingelt es bereits an der Tür. Wer wie ich immer kurz vor der Abfahrt mit dem Packen anfängt, steht dann natürlich dumm da. Manuela hatte einen PKW gemietet und wartete mit Kai, bis ich meinen Kram endlich zusammen hatte. Als Beifahrer bin ich verantwortlich, die Fahrerin wach zu halten. So verging die Zeit mit spannenden Diskussionen. Über die B105 und die A1 gelangt man ziemlich direkt ins Ruhrgebiet, doch dann wird es etwas unübersichtlich. Doch dank gewisser Hilfsmittel lotsten wir uns nach und nach zum Tagungsort in der Essener Zeche Zollverein.
Wer noch nie bei einer Bundeskonferenz gewesen ist, dürfte wohl beim Anblick von einigen hundert Falken, viele davon im traditionellen Blauhemd beeindruckt sein. Als Gast hatte ich dieses Erlebnis bereits in Gelsenkirchen und Rostock. Nun war ich selber Delegierter, einer von 180. Zu Beginn gilt es sich anzumelden. Drei von drei Delegierten aus Mecklenburg-Vorpommern reisen ohne Mitgliedsbuch an. Peinlich, peinlich. Endlich sitzen wir an unseren Plätzen, in der ersten Reihe, zwischen den Delegierten aus Schleswig-Holstein und Weser-Ems. Mit etwas Verspätung beginnen die formalen Punkte, die erstaunlich schnell durchgezogen werden können. Also Begrüßung durch den Essener Kreisvorsitzenden, Wahl des Präsidiums. Genehmigung der Tagesordnung und der Geschäftsordnung, die Wahl der Antrags-, der Mandatsprüfungs- und der Zählkommission. Einmal scheint die ganze Veranstaltung organisatorisch gut vorbereitet und zum anderen scheinen sich die Konferenzprofis eingefunden zu haben, die selbiges Prozedere von ungezählten Konferenzen aller Gleiderungsebenen hinreichend erlebten. Kinder würden hier ziemlich "alt" aussehen müssen. Bei der Redeliste wird ein interessantes Verfahren gewählt, welches sich im Verlauf der Tage übrigens hervorragend bewährt, nämlich eine quotierte Redeliste mit Erstrederecht, die ständig visualisiert wird. Nun kommen eine ganze Reihe Grußworte der örtlichen Politprominenz und es wird verstorbener Genossen gedacht.   Zeche Zollverein Schacht XII [Zeche Zollverein] Die 1932 im Bauhausstil errichtete Schachtanlage ist 1986 als letzte Zeche in Essen stillgelegt worden. Die einst größte und schönste Schachtanlage Europas ist heute ein Industriedenkmal von internationaler Bedeutung. Der bergbaugeschichtlich spannendste Bereich, Fördereinrichtungen, Wipperhalle, Kohlenwäsche und Kesselhaus sind zu besichtigen.
Ein anderer Teil der gigantischen Schachtanlage ist einer neuen Nutzung zugeführt worden. Das Design Zentrum NRW hat dort seinen Sitz und es stehen Rämlichkeiten für Tagungen, Kongresse und Feiern zur Verfügung.
Der Arbeitsbericht des Bundesvorstandes lag den Gliederungen, als "Dokumente" 50, schon eine Weile vor. Vielleicht waren daher die mündlichen Ausführungen des Bundesvorsitzenden und derLeiter der Ringe nicht sonderlich spannend. Das Wort "Konsolidierung" kam häufiger vor und gemeint war wohl, daß der Bundesverband vor zwei Jahren in einer schwierigen Lage war und nun aus dem Gröbsten raus ist. Nach dem Bericht auch des Bundesschiedsgerichtes und der Bundeskontrollkommission wurde der gesamte Bundesvorstand schließlich entlastet. Das meint, er ist alle Verantwortung für seine Arbeit los. Die Antragsberatung kann beginnen, wie üblich mit satzungsändernden Anträgen. Künftig werden nur noch 140 statt 180 Delegierten zu Bundeskonferenzen fahren (A1, A2). Andere Anträge werden zurückgezogen, kommen erst gar nicht zur Abstimmung oder werden abgelehnt. So auch, das aktive Wahlrecht ab 6 Jahre einzuführen (A5) oder die Einführung einer Familienmarke (B2). Nach dem verspäteten Abendbrot begann die Aussprache zum Krieg im Kosovo. Dazu gab es gleich mehrere Anträge und widerum dazu Änderungsanträge. Die Aussprache lief ohne Beschluß noch bis weit in die Nacht. ...

[Petra:] " Werde bis zum 16. ein verlängertes Wochenende zu Hause verbringen. Durch den Feiertag bietet sich dieses an. "

.  12.05.99
[Petra:] " Habe mit Vorbereitungen unseres Zeltlagers Hameln angefangen, um Peter zu unterstützen. "

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 11.05.99
Das fünfte Treffen der Doberaner Kindergruppe. Wieder sind alle Zehne gekommen!

Der Kinder- und Jugendring befindet sich gegenwärtig in einer schwierigen Lage. Der Vorstand kam heute zusammen, um das "Weiter" zu besprechen und entsprechende Beschlüsse zu fassen. So wird ein Widerspruch gegen den Bescheid vom Landkreis Bad Doberan eingelegt. Zuschüsse vom Landkreis werden nach den vorangegangenen Prüfungen nicht gezahlt, woraus sich eine Summe von ca. 40.000 DM ergibt, die vom Kinder- und Jugendring nicht getragen werden können. Daher beschloß der Vorstand, die Zahlungsunfähigkeit bei Gericht zu Protokoll zu geben. Man könnte auch sagen, der Konkurs wird angemeldet. Ein Gläubigerverzeichnis und ein Verzeichnis aller Angestellten wird dafür erstellt, um deren Forderungen bei einem Konkurs berücksichtigen zu können. Das ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem Schritt einer Auflösung. Von den ungeklärten 37.000 DM in den Abrechnungen sind inzwischen noch 9.000 bis 17.000 DM offen und die Mitarbeiter arbeiten daran, auch diese Gelder nachzuweisen. Ist die gegenwärtige Krise überwunden, sollen die Trägerschaften nach und nach abgegeben werden. Christian Berner kündigte an, nicht wieder für den Vorsitz zu kandidieren. Aber die Neuwahl steht im Moment ja noch nicht an.

[Petra:] " Habe den Programmentwurf für die Pfingstradtour neu geschrieben, da sie nach Schweden geht und hoffe auf Verständnis der Jugendämter. "

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 10.05.99
Der schon angekündigte Brief (siehe 06.05.) geht heute endlich raus. Mit dabei übrigens ein kleiner Zettel, der unseren Vorstandsbeschluß vom 09.04. erklärt:

Liebe Freundin, lieber Freund,

wer schon einige Zeit bei uns ist, der kann es bestätigen. Wir bemühen uns, durch regelmäßig verschickte Briefe Kontakt zu halten. Bisher galt die Regel, alle im Verteiler bekommen alle Post, einschließlich einer Geburtstagskarte (wenn wir Dein Geburtsdatum wissen). In den Verteiler wurde aufgenommen, wer uns telefonisch sein Interesse erklärte. Schon das allein sicherte für ein Jahr Post. In den letzten beiden Jahren haben wir als Kreisverband auf diese Weise jeweils über 5000 DM allein für Porto aufgewandt. Dabei sind die Arbeit, das Kopieren, Umschläge und Papier nicht einmal berücksichtigt. Wir meinen, das Geld ist in seiner Höhe gut angelegt. Schließlich ist jeder Brief auch ein Stück Werbung für uns und es ist unsere Art den Kontakt zu sichern. Doch wir wollen das Geld effektiver anlegen und haben deshalb beschlossen künftig mehr zu unterscheiden: Wer sich "nur" interessiert, bisher aber nirgends mitfuhr, erhält künftig für ein halbes Jahr Post, aber weder "Pinnwand" (unser vierteljährlich erscheinender Rundbrief) noch eine Geburtstagskarte. Wer dagegen an irgendeiner unserer Veranstaltungen, Wochenenden oder Ferienfahrten teilnimmt, erhält für mindestens ein Jahr sämtliche Post, einschließlich "Pinnwand" und Geburtstagskarte. Und wer zu den Helfern, zu den aktiveren Teilnehmern oder Mitgliedern gehört, bekommt dafür künftig noch mehr Informationen zwischendurch. Wie aber wissen wir, ob das halbe oder volle Jahr vorbei ist? In unserer Adressenverwaltung versuchen wir den jeweils letzten Kontakt, gestaffelt nach Monaten zu vermerken. Ist die Zeit "abgelaufen" nehmen wir die Adresse aus dem Verteiler und es kommt keine Post mehr. Das klappt nicht immer fehlerfrei. Vielleicht ruft einer mal an, aber es wird nicht in der Datei vermerkt. Von daher wollen wir eine Art Kontrolle einbauen. Wer also auf seinem Adressenaufkleber ein Sternchen (*) hinter seinem Namen findet, der weiß, es könnte der letzte Brief sein. Dagegen hilft: sich regelmäßig melden oder noch besser: mitmachen!
Freundschaft


[Petra:] " Andreas brachte noch die Ausschreibung für die Pfingstradtour, also habe ich den Brief heute mit den anderen Feriensachen rausgeschickt. "

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 07.- 09.05.
Gruppenhelferschulung Schweden II. [Andreas:] Die Helferschulung war richtig lustig. Jan wagte am Freitagabend mit Neoprenanzug ein Sprung in das eiskalte Salzhaffwasser, wem wollte er etwas beweisen? Abends stieg Christines lustige Geburtstagsfeier. Philipp spielte Musik dazu. Wir machten lustige Spiele, wie z.B. Reise nach Jerusalem. Irgendwann nach Mitternacht war die Party zuende. Am nächsten Morgen begann die Schulung. Als erstes hielt Juliane ein kurzes Vorwort. Dann begann Andreas mit einem Vortrag über Gefahren "am" und "im" Wasser. Er zeigte dann noch mit Richie und Timmi ein paar Rettungsgriffe. Nach seinem Vortrag gab Henning uns noch viele Infos zum Thema "Wikinger und ihre Kultur". Sein Vortrag recht interessant. Nach dem Mittagessen machten wir auch noch eine lustige Bastelstunde. Wir arbeiteten mit Salzteig. Eigentlich sollten wir Sachen zum Thema Wikinger basteln, was auch geschah, bloß einige bastelten etwas versaute Wikingersachen oder sogar Sachen, die gar nicht mit Wikingern zu tun hatten. Z.B. bastelte Richie ein Wikingerembryo (natürlich mit Helm). Philipp bastelte eine U.S.S.-Enterprise. Andreas ein nackte Wikingerfrau, die er aber nachher zu einer Schüssel verarbeitete. Am späten Nachmittag diskutierten wir dann noch über Spiele und andere für das Lager wichtige Dinge. Am nächsten Morgen gab Juliane dann Gruppenhelferpaare bekannt. Es waren alle zufrieden. Dann machten wir noch sauber und fuhren nach Hause.

.  09.05.99
Jeden zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag, von der Blumenindustrie eingeführt. Die Kasse klingelt. "Recht statt Rosen" sollte dagegen unsere Forderung sein.

.  07.05.99
[Petra:] " Habe für das Wochenende eingekauft und bin zur Helferschulung gefahren. Unterwegs holte ich noch Sabine und Bianka vom Bahnhof ab. "

.  06.05.99
Das war auch noch nie: per Paket kommen Ausschreibungen ins Büro. Peter hat sie einzeln mit seinem Laser gedruckt und auf den Weg gebracht. Die Adressaufkleber sind ebenfalls heute im Büro eingetroffen. Petra hatte bereits die Ausschreibungen für Schweden kopiert und gefaltet. Nun fehlen noch die Ausschreibungen für das Paddeln und für Pfingsten. Das wird wieder ein ziemlich dicker Brief!

Ebenfalls ins Büro, wenn auch per Fax, kommt ein vierseitiger Wienbericht von Nicole. Der ist handschriftlich und daher nicht so einfach in HTML umzusetzen. Trotzdem, was einmal geschrieben ist, daß ist festgehalten. Ganz nach unserer Dokumentationen-Theorie.

[Petra:] " Heute kam auch die endgültige Ausschreibung für Schweden an, wurde kopiert und gefaltet. Nun fehlt nur noch die Pfingstradtour. "

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 05.05.99
Zum letzten Mal vor der Kommunalwahl traf sich der Jugendhilfeausschuß des Landkreises. Mit dem neuen Kreistag wird sich auch der Jugendhilfeausschuß neu konstituieren [= bilden]. Beim letzten Mal, 1994 klappte das aber auch erst nach sieben oder acht Monaten! Daher wird der alte Jugendhilfeausschuß solange im Amt bleiben, bis sich der neue tatsächlich gebildet hat. Die nächste Sitzung findet darum bereits am 02.06. statt, dann erst wieder nach den Sommerferien im September. Übrigens sollten wir versuchen, im nächsten Jugendhilfeausschuß noch besser vertreten sein. Im Moment nehmen wir einen Sitz der SPD-Fraktion wahr. Das kann ja so bleiben. Aber schön wäre es auch, wenn wir einen Sitz der freien Träger erhalten könnten. Einen entsprechenden Antrag werden wir stellen.

Bereits gestern, zeitgleich mit der Delegiertenberatung, traf sich der Vorstand des Kinder- und Jugendringes. Erst auf der Sitzung des Jugendhilfeausschusses erfuhren wir vom Inhalt. Die K... ist am dampfen! Der Landesrechnungshof hat mal reingeschaut und war nicht so ganz zufrieden. Nun gilt es die Unterlagen schnellstmöglichst in Ordnung zu bringen. Darum gibt es in der nächsten Woche, am Dienstag und am Mittwoch jeweils Arbeitssitzungen. Für uns bestätigt sich nur unsere Kritik an der Praxis des Kinder- ud Jugendringes. Statt eines beliebigen weiteren Träger für alles und jeden, wollen wir einen Interessenvertreter und echten Dachverband der Mitgliedsverbände. Vielleicht wird die gegenwärtige Misere sogar dazu beitragen, daß sich etwas in unserem Sinne ändert.

[Petra:] " Der Zeltverleih hat sich gemeldet, wegen der Zelte für Schweden. Er wird uns im Preis für den Ausleih entgegenkommen, da die Überführung mit der Fähre sehr teuer ist. "

.  04.05.99
"anschläge" ein Informationsdienst des Bundesvorstandes erreicht uns erstmals. Kein Wunder, seit 1992 ist ja auch keiner mehr verschickt worden. Themenschwerpunkt der neuen Nummer 1, Mai 1999 ist, wen wundert es, der "Krieg in Jugoslawien". Im gleichen Paket einige AJ, die erste in diesem Jahr. Wer will kann sich im Büro gerne ein Exemplar abholen.

Nun schon das vierte Treffen der Doberaner Kindergruppe. Sie ist wieder um einige "Neue", auf nun 10 Kinder angewachsen.

Die Delegierten und Ersatzdelegierten des Landesverbandes zur Bundeskonferenz in der nächsten Woche, treffen sich zu einer Besprechung der vorliegenden Anträge.

[Petra:] " Die Hamelnausschreibungen sind da. Nun kann dann hoffentlich bald die Post rausgehen. "

.  03.05.99
[Presseecho vom 03.05.99] Das Sommerzeltlager in Schweden auf den Regionalseiten des "Vorwärts" und

Wir werden für unsere Teilnahme am 1.Mai in Bad Doberan in der Regionalzeitung erwähnt.

Post über Post soll in den nächsten Tagen heraus gehen: die Ausschreibungen zu den Sommerzeltlagern Hameln und Schweden, sowie zum Paddeln und zur Pfingstradwanderfahrt

[Petra:] " Heute tagte das Aktionsbündnis. Der 1.Mai wurde ausgewertet. Der Zulauf war gut bei allen Ständen, jedoch die Essenversorgung klappte nicht so. Im nächsten Jahr kann jeder noch mehr anbieten, eventuell auch Aufführungen auf der Bühne. "

.  02.05.99
in Arbeit Kurz nach Fünfe in der Frühe klingelt bereits der Wecker. Auf, auf, es geht nach Hause! Wie ein Wirbelwind taucht einheimische Hilfe in Form von Heinz auf. Jeder erhält ein dickes Stullenpaket und dann geht es auch schon zum Bus. Machts gut, österreichische Genossen, neue Freunde! Vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr?

Uns bringen die Züge wieder nordwärts. Stadt-Land-Fluß, Lesen und Singen sind unser Zeitvertreib. Die Gitarre war doch nicht umsonst getragen. Langeweile gibt es nicht. Vorher wird ein neues Thema angeschnitten oder der Weg bis zum Zugrestaurant erkundet. Die Bahnhöfe von Regensburg und Chemnitz lernen wir flüchtig kennen. Der Tag geht fast zur Neige, als wir Rostock erreichen. Abschied, bis bald.

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 01.05.99
[Mainelke] in Arbeit Ab 9 Uhr reihen wir uns auf dem Wiener Opernplatz in den machtvollen Maiaufmarsch. Jeder von uns hat eine rote Nelke vom VEB Sebnitz angesteckt. Unsere Fahne wird zwischen den Fahnen der österreichischen Falken und der SJ bestaunt. Überall sind ihre Blauhemden zu sehen. Vor dem Rathaus sammeln sich die Züge der einzelnen Stadtteile. Mit dabei sind zünftige Marschkapellen. Jeder Zug wird begrüßt und zu jedem wird konkretes gesagt. Kurz nach 10 Uhr beginnen die kurzen Ansprachen, unter anderem von Viktor Klima, dem österreichischem Bundeskanzler. Panoramabild vom Rathausplatz.
Nach der Abschlußkundgebung ziehen wir hinter das Burgtheater zum "Markator Rosso". Dort, in der Löwelstraße hat die SPÖ ihre Zentrale. Buchstände sind aufgebaut und auch für die Kinder wird ein buntes Programm geboten.
Wir aber wollen unbedingt noch nach Schönbrunn, zum Schloß der Habsburger und vorher noch einen Happen essen...
Am Nachmittag steuern wir wieder zum Prater. ...
Spät erst erreichen wir wieder unser Quartier. An der Tür hängt ein Zettel unserer Freunde. Ein Nachtmahl für uns ist bereits vorbereitet: Knödel und scharfes Gulasch.

[derweil zu Hause, Petra:] " Stand auf dem Kamp Bad Doberan. Es kamen viele Leute, Kinder und Jugendliche vorbei, bestaunten die Bilder (Föhr 1997 und Srni 1999). Weiterhin informierten sie sich über unsere Kinderzeltlager in Hameln und Schweden. Einige Mainelken wurden verkauft. Die Schokokußwurfmaschine war sehr begehrt. Nachdem die 180 Schokoküsse alle waren, wurden Süßigkeiten dafür verwendet. Als Spiel boten wir noch das Büchsenwerfen und Sackhüpfen an. Die Kinder standen teilweise in einer Schlange an, um mitzumachen. Am Nachmittag gings nach Kühlungsborn zum Kinderfest der SPD. Wir wurden herzlichst aufgenommen, gleich mit Kaffee und Kuchen versorgt und dann ging es los mit Schokokußwerfen. Auch hier reichten die Schokoküsse nicht aus, aber die SPD versorgte uns noch mit Süßigkeiten. Als Abschluß dieses Tages wurde dann noch am Strand gegrillt. Mitgeholfen haben an diesem Tag Juliane R, Christine D, Anika B., Karina K., Katja R., Andreas T., Frank L. und Martin W.. "

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Stand: 18.10.1999   thomas@sjd-falken.de   ©